Ein Gericht im US-Bundesstaat New Mexico hat
Meta zu einer weiteren Zahlung von 567 Millionen Dollar (459 Mio. Franken) verpflichtet. Wie der "
Tages-Anzeiger" berichtet, macht das Gericht Meta für psychische Schäden bei Kindern und mangelnden Schutz vor sexueller Ausbeutung auf seinen Diensten mitverantwortlich. Von der Zahlung sollen 420 Millionen Dollar in Behandlungsangebote für junge Menschen fliessen. Der verbleibende Betrag ist für Aufklärung, Prävention, Untersuchungen und weitere Massnahmen in den kommenden fünf Jahren vorgesehen.
Bereits im März hatte eine Jury im selben Verfahren eine Busse von 375 Millionen Dollar gegen Meta verhängt ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Sie kam zum Schluss, der Konzern habe die psychische Gesundheit von Kindern wissentlich geschädigt und Informationen über sexuelle Ausbeutung auf seinen Diensten verschwiegen. Insgesamt summieren sich die Zahlungen damit auf 942 Millionen Dollar. Meta will das Urteil anfechten.
(dow)