Die Schweiz liegt bei der Nutzung von autonomen 5G-Verbindungen (5G Standalone) in Europa auf Platz 3. 25,1 Prozent der von
Nperf durchgeführten Tests in der Schweiz liefen zwischen Januar und Juli 2026 über autonomes 5G. Im Unterschied zu Non-Standalone 5G (NSA) liefert 5G Standalone (SA) die volle 5G-Leistung. NSA ist derweil eine Mischform aus 4G-LTE-Infrastruktur und 5G-Technologie, die sich besonders während der Umstellungsphase von 4G auf 5G anbietet.
Nur Österreich und das Vereinigte Königreich liegen mit 31,9 und 31,2 Prozent höher als die Schweiz. Auf den Plätzen 4 bis 10 finden sich Frankreich (23,8 %), Spanien (19,6 %), Irland (12,0 %), Portugal (9,5 %), Deutschland (9,4 %), Belgien (9,0 %) und Griechenland (8,2 %). Diese Zahlen zeigen die ungleiche Verteilung von 5G SA auf, "was direkte Auswirkungen auf die Qualität mobiler Verbindungen für die Nutzer hat", wie Nperf kommentiert.
Nperf hat unlängst bereits die Zahlen über alle 5G-Verbindungen hinweg
publiziert. Hier liegt die Schweiz ganz knapp vor Österreich auf dem ersten Platz.
(win)