Unter den westeuropäischen Ländern verzeichnete die Schweiz die höchste durchschnittliche Uploadgeschwindigkeit im Mobilfunk. Dies hat
Nperf auf Basis von Daten im 4G/5G-Internet festgestellt, die zwischen Januar und Ende April 2026 erhoben wurden. Der Durchschnitts-Upload-Speed lag demnach in der Schweiz bei 29 Mbit/s. Auf den Plätzen 2 und 3 liegen Österreich (24,2 Mbit/s) und Belgien (20,5 Mbit/s). In Deutschland (19,9 Mbit/s) und Frankreich (18,1 Mbit/s) liegt der Wert jeweils unter 20 Megabit pro Sekunde.
Der Unterschied zwischen der Schweiz und dem zweitplatzierten Österreich ist bereits markant, die Differenz zu den anderen Ländern noch massiver. Nperf führt die Unterschiede auf die heterogenen Mobilfunkinfrastrukturen in Westeuropa zurück. Während mit der Schweizer Geschwindigkeit eine Videodatei von 1 GB in weniger als 5 Minuten hochgeladen werden kann, nennt der Testanbieter die Schwelle von 20Mbit/s als massgeblich für den schnellen File Upload und für die Qualität von HD-Videocalls.
Die Daten stammen aus der Summe aller Tests, die Nutzer in den fünf erfassten Ländern in den ersten vier Monaten 2026 durchgeführt haben. Dies widerspiegle einen Durchschnitt der tatsächlichen Leistungen im Alltag, unabhängig von Anbieter oder Technologie.
(ubi)