Die britische Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority, CMA) startet eine weitere Untersuchung gegen
Microsoft wegen allfälligen Verstössen gegen das Wettbewerbsrecht. Der Fall, den die Behörde nun genauer durchleuchten will, betrifft die Anpassungen an M365- und Cloud-Abos, die Microsoft mit KI-Fähigkeiten ausgestattet und dann die Preise erhöht hatte. Es steht der Vorwurf im Raum, wonach Microsoft die Kunden nicht gut genug über die möglichen Alternativen zu den mit KI-Features bestückten und damit teureren Abos informiert haben soll, wie "Neowin"
berichtet.
In der Untersuchung geht es um die beiden Abos Personal und Family, die in ihren Versionen mit KI jeweils etwa 25 Pfund mehr kosten als die Classic-Abos, die im Prinzip das alte Angebot ohne KI bieten würden. Es soll also untersucht werden, ob die Existenz der Classic-Abos überhaupt klar genug kommuniziert wurde.
Falls die CMA belegen kann, dass Microsoft seine Pflichten zur Preistransparenz verletzt haben sollte, kann sie happige Bussen in Höhe von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes aussprechen.
(win)