Das Schweizer KI-Modell Apertus ist in Version 1.5 verfügbar. Die ETH, die EPFL und das Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) haben die neue Generation des offenen Sprachmodells unlängst vorgestellt. Trainiert wurde das Modell im Alps Supercomputer des CSCS in Lugano (Bild).
Wie Projektleiter Martin Jaggi ausführt, kann Version 1.5 neben Text neu auch mit Bild- und Audiomaterial arbeiten. Darüber hinaus wurde das Reasoning und der Support fürs Anbinden verschiedener Tools verbessert. Laut Cloud- und KI-Anbieter Phoeniqs, der Apertus 1.5 auf hiesiger Infrastruktur anbietet, bietet Apertus damit erstmals die Möglichkeit, als Basis für KI-Agenten herzuhalten. Gerade stark regulierte und sicherheitsbewusste Branchen (Finance, Health etc.) sollen von der vollständigen Hoheit in der Schweiz profitieren können. Phoeniqs hostet laut Mitteilung eigene Aptertus-Instanzen in Zürich und Basel.
Version 1.5 ist laut den Verantwortlichen ein weiterer Schritt im Langzeitziel, eine souveräne KI-Infrastruktur für zu bauen, die als offene Alternative zu proprietären Anbietern genutzt werden kann. In den kommenden Jahren sollen weitere Modellversionen dessen Fähigkeiten weiter verbessert werden.
(win)