Wer nicht will, dass sein Haus oder seine Wohnung auf
Google Street View deutlich sichtbar ist, kann eine Verpixelung beantragen und sein Zuhause damit für Street-View-Betrachter unkenntlich machen lassen. Bisher war dies ziemlich unkompliziert möglich, jetzt führt Google strengrere Regeln für die Unkenntlichmachung ein.
Ab sofort ist ein Nachweis zu erbringen, dass man tatsächlich an der angegebenen Adresse wohnt oder der Eigentümer des Hauses ist. Der Hintergrund für die Änderung: In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Verpixelungen von Menschen beantragt wurden, sei es scherzhaft oder in böswilliger Absicht, die gar nicht an der entsprechenden Adresse wohnen – und Google kann die ursprünglichen Bilder einmal verpixelter Häuser nicht wiederherstellen, weil die originalen Rohdaten datenschutzkonform gelöscht werden.
Als Adressnachweis kann zum Beispiel ein aktuelles Schreiben einer Behörde oder eine Stromrechnung dienen, die die fragliche Adresse klar aufführt. Es empfiehlt sich allerdings, ausser der Adresse alle persönlichen Daten zu schwärzen, bevor man das Dokument an Google einreicht. Ein Grund für die gewünschte Verpixelung muss dabei nicht angegeben werden.
(ubi)