Google hat Version 150 von Chrome vorgestellt. Beim neuestes Update für den beliebten Browser geht es vor allem um eines: Massig Sicherheitspatches. Dass Software-Updates künftig mit einer deutlich grösseren Anzahl gestopfter Lücken kommt, als man sich das bisher gewohnt war, dürfte auf absehbare Zeit so bleiben. So kommt Chrome 150 mit nicht weniger als bemerkenswerten 382 Security-Fixes.
15 davon werden als kritisch und 67 als hochriskant eingestuft. Es ist damit empfehlenswert, das Update möglichst zeitnah einzuspielen. Die anderen Browser-Hersteller, deren Webbrowser ebenfalls auf Chromium basieren (Edge, Brave etc.) werden wohl ebenfalls in absehbarer Zeit Updates nachreichen müssen.
Dass die Zahl der Security-Fixes in Releases von Webbrowsern und anderen zentralen Anwendungen jüngst massiv gestiegen ist, ist eine Folge von immer besser werdenden Security-KI-Anwendungen, die beim Finden der Lecks helfen. Mozilla beispielsweise hatte, kurz nachdem man Zugang zu Anthropics LLM Claude Mythos erhielt, ein Firefox-Update
mit 271 Security Patches veröffentlicht und klargestellt,
dass KI massgeblich an der Suche beteiligt war. Und auch Apple hat jüngst
damit begonnen, ausserplanmässige Security-Updates auszurollen, um in Zeiten leistungsfähiger KI-Modelle Security-technisch am Ball bleiben zu können.
Die neue Browser-Version für Windows und Mac wird in den kommenden Tagen und Wochen ausgerollt. Sobald Version 150 verfügbar gemacht wird, ist sie in unserer gut sortierten Freeware Library
zu finden. Die neue Chrome-Version 150 für Android ist ebenfalls in den Startlöchern und sollte in den kommenden Tagen im App Store verfügbar gemacht werden.
(win)