Bei
Mozilla setzt man zusehends auf Künstliche Intelligenz, um sicherheitsrelevanten Schwachstellen auf die Spur zu kommen. Wie die Macher in einem
Blog Post verraten, wurden durch eine Zusammenarbeit mit Anthropic mithilfe von Opus 4.6 bereits in Firefox 148 insgesamt 22 sicherheitsrelevante Fehler behoben. Nun hatte man Gelegenheit, Firefox mit einer Preview-Version von Claude Mythos unter die Lupe zu nehmen, was dazu geführt hat, dass in der aktuellen Firefox-Version 150 unter dem Strich 271 Schwachstellen korrigiert werden konnten.
Mozilla hält allerdings fest, dass keiner der gefundenen Fehler nicht auch von einem menschlichen Sicherheitsforscher hätte entdeckt werden können. Zwar würden einige Kommentatoren behaupten, künftige KI-Modelle würden dereinst auch gänzlich neue Formen von Schwachstellen aufdecken können, doch teile man diesen Standpunkt nicht. Software wie Firefox sei daher auch modular aufgebaut, damit sich dessen Korrektheit nachvollziehen lässt.
Claude Mythos gilt als extrem leistungsfähiges Sprachmodell, das gerade wegen seiner Möglichkeiten bei der Schwachstellensuche derzeit nur eingeschränkt zur Verfügung gestellt wird.
Die aktuelle Windows-Version von Firefox steht in unserer Freeware Library zum
Download zur Verfügung.
(rd)