Wie im Frühjahr angekündigt, lockert
Google Restriktionen im Play Store. Wie der Konzern via
Android Developers Blog bekannt gibt, haben Entwickler ab dem 30. Juni die Möglichkeit, alternative Bezahlmodelle zu verwenden. Nutzer können auf externe Bezahlsysteme oder die eigene Website weitergeleitet werden. Die neue Flexibilität wird vorläufig in den USA, im UK sowie im Europäischen Wirtschaftsraum zur Verfügung gestellt, die Schweiz muss warten.
Die entsprechende Serviceabgabe beträgt 10 Prozent für die erste Million Dollar Jahresumsatz, unabhängig vom gewählten Bezahlsystem. Entwickler, die sich für das System von Google Play entscheiden, bezahlen zusätzliche 5 Prozent. Bei Apps, die im Jahr über eine Million Dollar einspielen, beträgt die Gebühr für In-App-Käufe bei Neuinstallationen 20 Prozent, bei Abos nach wie vor 10 Prozent.
Dazu hat Google auf den 30. September die beiden neuen Programme Games Level Up und Apps Experience mit tieferen Gebühren angekündigt. Um davon zu profitieren, müssen Entwickler ihre Apps so gestalten, dass sie plattformübergreifend auf Tablets, Smart TVs oder Android Auto eingesetzt werden können und tiefe Crash-Raten aufweisen.
(rd)