Linus Torvald hat den Linux Kernel in Version 7.1
freigegeben und ihn wie üblich
unter kernel.org zum Download bereitgestellt. Und auch beim aktuellen Release sind ein paar nennenswerte Neuerungen an Bord (
via "Heise"). Neu ist etwa eine NTFS File System Implementation, die seit mehreren Jahren in Entwicklung war und die Arbeit mit Windows-Datenträgern verbessern soll. Die Wartung des bisherigen Treibers (nfts3) sei schlicht zu aufwändig und ärgerlich gewesen. Weiter wird neu standardmässig Intels FRED (Flexible Return and Event Delivery) auf x86-Systemen unterstützt.
Das Release 7.1 bringt aber auch eine neue Diskussion in die Entwickler-Community des Kernels. So hatte sich Torvald selbst im Hinblick auf den Release über KI-Security-Tools beschwert ("Swiss IT Magazine"
berichtete). Dies, weil KI-Tools auch bei der Weiterentwicklung von Linux mittlerweile eine bedeutende Rolle spielen und vor allem automatisiert generierte Fehlermeldungen zu massivem und oft unnötigen Mehraufwand geführt hätten. Die Lösung der Community ist nun offenbar eine entsprechende Kennzeichnung für Beiträge.
(win)