Linux-Vater Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in Version 7.0 veröffentlicht. Der neue Kernel steht nun den Herausgebern von Linux-Distributionen zur Verfügung. Arch und Fedora dürften zu den ersten Distros gehören, die den neuen Kernel aufnehmen. Die neue Version zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass bei der Prüfung von eingereichtem Code in manchen Fällen KI-Tools zum Einsatz kamen, wie Torvalds in seinen
Anmerkungen zum Release schreibt: "Ich vermute, dass der intensive Einsatz von KI-Tools uns noch eine Weile lang immer wieder auf Sonderfälle stossen lassen wird, sodass dies zumindest für eine Weile das 'neue Normal' sein könnte. Das wird sich erst mit der Zeit zeigen."
Zu den Neuerungen in Linux 7.0 gehören Verbesserungen beim Support für Intels Plattformen Nova Lake (Core Ultra 400) und Crescent Island (Datacenter-GPU für KI) sowie für AMD-Grafik. Auch das XFS-Filesystem erhält eine ganze Reihe von Verbesserungen und Selbstheilfähigkeiten. Intel TSX findet sich jetzt standardmässig im Auto-Modus, und das Generic I/O Error Reporting für den Linux-Kernel wurde standardisiert. Zu den letzten Verbesserungen gehören Bugfixes für AMD-Zen3-Prozessoren und für einen Out-of-Bounds-Zugriffsfehler im X.509-Zertifikatscode,
wie "Phoronix" berichtet.
Der Armoury-Treiber wurde um verschiedene Asus Device IDs ergänzt, und es sind neue HID-Codes (Human Interface Device) für Bedienelemente zur Interaktion mit KI-Agenten hinzugekommen, darunter die auf immer mehr Geräten auftauchende Copilot-Taste, aber auch weitere kürzlich verabschiedete HID-Neuerungen wie Tasten für "Action on Selection", "Contextual Insertion" und "Contextual Query" zur Übergabe von ausgewählten Inhalten an KI-Agenten
(ubi)