In der Vergangenheit wurde bei Microsofts Kollaborationsplattform Teams immer wieder bemängelt, die Performance wie auch die Stabilität würden zu wünschen übrig lassen, und
Microsoft versprach in der Folge, sich der Sache anzunehmen. Nun gewährt der Softwareriese einen Blick hinter die Kulissen und zeigt in einem
Blog Post auf, an welchen Stellschrauben man in den ersten sechs Monaten des Jahres gedreht hat, um Performance und Stabilität zu verbessern.
Einen Schwerpunkt bei der Leistungsverbesserung hat Microsoft auf den Wechsel zwischen Chats gelegt. So konnte die Latenz beim Chat-Wechsel um 20 Prozent reduziert werden, wodurch der Vorgang flüssiger abläuft, gerade auch bei Anwendern mit langsameren Netzwerken oder älteren Geräten.
Weiter hat man sich dem Problem angenommen, dass Teams unter MacOS und iOS immer mal wieder einfror oder sich mit einem Absturz verabschiedete. Um das Fehlverhalten zu korrigieren, wurden blockierende oder verzögernde Threads in den Hintergrund verlagert oder Aufrufe werden neu asynchron ausgeführt, wodurch das Einfrieren unter den Apple-Systemen um 35 Prozent verringert werden konnte.
Schliesslich konnte auch die Suche nach Personen beschleunigt werden. Hier konnte durch Optimierungen der Datenbankabfragen dafür gesorgt werden, dass die Suche nach Teammitgliedern, das Erwähnen von Kollegen, aber auch der Start einer neuen Unterhaltung spürbar flüssiger vonstattengeht. Microsoft spricht von einem Performance-Gewinn von 25 Prozent.
(rd)