OpenAI soll aktuell gemeinsam mit Mediatek und Qualcomm an einem eigenen Smartphone arbeiten. Davon geht zumindest Analyst Ming-Chi Kuo (via
X-Post) aus. Und das Konzept klingt durchaus spannend: So könnte
OpenAI die klassische App-Oberfläche der Konkurrenz abschaffen. Stattdessen steht – wenig überraschend – Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt.
"Nutzer versuchen nicht, einen Haufen Apps zu bedienen. Sie versuchen, Aufgaben zu erledigen und Bedürfnisse über das Telefon zu erfüllen", so der Analyst. Entsprechend könnte das OpenAI-Phone kleine und grosse KI-Modelle nutzen, die sowohl lokal laufen als auch über eine ständige Cloud-Anbindung bereitgestellt werden. Die KI-Modelle übernehmen dann gebündelt über eine einheitliche Oberfläche die Aufgaben der Nutzer, statt diese in separate Apps zu untergliedern.
Allerdings: Für diesen Zweck würden das Smartphone beziehungsweise die KI-Modelle laut Ming-Chi Kuo ständigen Zugriff auf den Status und die Daten des Nutzers benötigen. Über Bereitstellung der Hardware als auch des Betriebssystems und der KI kontrolliert OpenAI entsprechend alle Teilbereiche des Ökosystems.
Eine offizielle Bestätigung dieser Pläne gibt es jedoch noch nicht. Bisher ist nur bekannt, dass OpenAI grundsätzlich an Hardware-Produkten rund um seine KI-Dienste arbeiten soll.
(sta)