Im Februar waren Unternehmen weltweit im Durchschnitt 2086 Cyberangriffen ausgesetzt, wie der jüngste Bericht der Sicherheitsforscher von
Check Point offenlegt. Deutlich weniger angegriffen wurden aber Schweizer Unternehmen, die im Schnitt während einer Woche "nur" 1166 Angriffe über sich ergehen lassen mussten. Ebenfalls erfreulich: Im Vergleich zum Januar gab die Zahl um 7 Prozent nach. Allerdings liegt die Zahl nur marginal tiefer als im Nachbarland Deutschland, wo die Angriffe im Februar um 11 Prozent auf 1345 angestiegen sind.
Vergleicht man die Angriffsfrequenz in der Schweiz von 1166 pro Woche mit jener der Nachbarländer oder auch mit Europa, sind Unternehmen hierzulande massiv weniger gefährdet. So wurden in Europa durchschnittlich 1764 Angriffe pro Woche registriert. In der Region Asien-Ozeanien sind es derweil 3040 und in Lateinamerika 3123.
Wie
Check Point weiter ausführt, standen in der Schweiz im Februar insbesondere die Bereiche Energie, Einzelhandel wie auch öffentliche Verwaltung unter Beschuss. Wobei im Januar-Vergleich die Angriffe auf Behörden abnahmen, während Attacken auf Versorger zunahmen. Die Studienverfasser bezeichnen ausserdem die Zunahme von Ransomware-Aktivitäten wie auch die Zahl der aktiven Gruppen im Februar als auffällig.
Global gesehen, entfielen die meisten Angriffe auf den Bildungssektor. Hier wurden im Schnitt 4749 Angriffe pro Woche festgestellt. Auf den weiteren Rängen folgen Behörden mit 2714 und Telekommunikationsunternehmen mit 2699 Angriffen.
(rd)