In den Insider-Preview-Builds von Windows Server lässt sich das Betriebssystem erstmals direkt auf einem ReFS-Boot-Volume einrichten und von dort starten.
Microsoft schreibt, die Auswahl dafür sei in der Setup-Oberfläche möglich und richte sich an Szenarien, in denen das Boot-Volume mehr leisten müsse als unter NTFS.
Als Vorteile nennt das Unternehmen unter anderem eine frühere Erkennung von Beschädigungen und die Möglichkeit, viele Dateisystemprobleme im laufenden Betrieb zu behandeln, ohne chkdsk zu benötigen. Zudem verweist die Mitteilung auf ein Integrity-first Copy-on-Write-Design sowie auf eine maximale Volume-Grösse von 35 Petabyte.
Laut Microsoft ist ReFS-Boot in Windows Server vNext Insider Preview Builds ab dem 11.02.2026 enthalten und setzt mindestens die Buildnummer 29531.1000.260206-1841 voraus.
(dow)