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Microsoft schaltet Exchange Web Services ab
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Microsoft schaltet Exchange Web Services ab

Microsoft stellt die Exchange Web Services in Exchange Online schrittweise ein. Ab dem 1. Oktober 2026 wird der Zugriff standardmässig gesperrt, am 1. April 2027 ist die Technik endgültig deaktiviert.
6. Februar 2026

     

Microsoft beendet die Exchange Web Services (EWS) in Exchange Online mit einer Sperre ab Oktober 2026 und einer finalen Abschaltung im April 2027. Laut Microsoft betrifft das nur Microsoft 365 und Exchange Online, bei lokalen Exchange Servern bleiben die Exchange Web Services verfügbar.

Die EWS sind eine ältere Schnittstelle, über die Anwendungen bisher auf Inhalte wie Postfächer, Kalender oder Kontakte in Exchange Online zugreifen konnten. Der Konzern begründet den Schritt damit, dass die Technik nicht mehr zu heutigen Anforderungen an Sicherheit, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit passe, und nennt Microsoft Graph als Alternative.


Wer den Zugriff auf die EWS in Exchange Online ab Oktober 2026 noch braucht, muss laut Microsoft aktiv werden. Entscheidend ist, dass Administratoren festlegen, welche Anwendungen weiterhin auf die Schnittstelle zugreifen dürfen, sonst wird EWS ab dem 1. Oktober 2026 in vielen Umgebungen blockiert. Microsoft nennt Ende August 2026 als wichtigen Stichtag, weil Organisationen, die bis dahin die nötigen Einstellungen setzen, von der automatischen Sperre im Oktober ausgenommen sein sollen. Wird nichts vorbereitet, kann es im Oktober zu Unterbrüchen kommen, bis der Zugriff wieder gezielt freigeschaltet ist.

Spätestens am 1. April 2027 ist Schluss, dann wird EWS laut Mitteilung vollständig und dauerhaft deaktiviert und lässt sich nicht mehr einschalten. Microsoft fordert Administratoren auf, jetzt zu prüfen, welche Anwendungen noch EWS nutzen, und den Umstieg einzuplanen, damit es im Herbst 2026 nicht zu Überraschungen kommt. (dow)


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