Vivaldi Technologies, das Unternehmen hinter dem gleichnamigen Browser, hat noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass man von den KI-Bestrebungen der Konkurrenz gar nichts hält. So spricht denn auch der Press Release zur jüngsten Vivaldi-Version 7.8. eine deutliche Sprache. "Während alle grossen Browser darum wetteifern, ihre Produkte mit KI-Assistenten vollzustopfen, zeigt
Vivaldi diesem Ansatz den Stinkefinger!".
Während Google, Microsoft und Apple Milliarden in die KI-Integration investieren, habe Vivaldi nun die Version 7.8 des Browsers mit einer radikal anderen These veröffentlicht: Menschliche Intelligenz, gepaart mit wirklich leistungsstarken Tools sei künstlichen algorithmischen Assistenten in jedem Fall überlegen. Oder um es mit den Worten von Vivaldi-CEO Jon von Tetzchner zu formulieren: "Die gesamte Browser-Industrie löst das falsche Problem. Sie erstellen Assistenten, die filtern, was man zu sehen bekommt, und entscheiden, was man nicht sehen soll. Letztendlich wird damit die Entscheidungsfähigkeit ausgelagert. Wir hingegen entwickeln Tools, welche die Fähigkeit zum Erkunden, Vergleichen und Denken verstärken. Der eine Ansatz behandelt Sie wie einen Passagier, der andere wie einen Piloten."
Zu den angesprochenen Tools zählen beispielsweise die Möglichkeit in Vivaldi 7.8, einen Browser-Tab per Drag&Drop auf die Arbeitsoberfläche zu ziehen, worauf automatisch eine Split-Screen-Darstellung erfolgt, wobei sich beliebig viele Tabs gleichzeitig darstellen lassen. Auch lässt sich jeder beliebige Link per Rechtsklick in einen Split-Screen einbinden. Weitere Verbesserungen betreffen angepinnte Tabs, die nun Domain-Grenzen einhalten, wie auch den integrierten Mail-Client, der sich neu in allen Browserfenstern nutzen lässt.
Die Windows-Version von Vivaldi 7.8 steht per sofort in unserer Freeware Library zum
Download zur Verfügung.
(rd)