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Suchen und Finden mit dem Who is Who der ICT-Branche
Quelle: SITM

Suchen und Finden mit dem Who is Who der ICT-Branche

Die 23. Ausgabe der ICT-Networkingparty stand unter dem Motto «Wer sucht, der findet». Knapp 900 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik folgten der Einladung in den Berner Kursaal – und erhielten einen abwechslungsreichen Abend mit Denkanstössen wie auch viel Unterhaltung aus Politik, Naturwissenschaft, Rechtsmedizin und Magie.
23. Januar 2026

     

Die ICT-Networkingparty hat sich längst als Fixpunkt im Kalender der Schweizer ICT-Szene etabliert – auch wenn die Zahlen der Pre-Corona-Zeit nicht mehr ganz erreicht waren, als sich teils gegen 1400 Gäste im Berner Kursaal einfanden. Zur diesjährigen 23. Ausgabe konnten die Macher des Networking-Events um Organisatorin Vanja Kohli 882 Gäste begrüssen. Kohli war es denn auch, die den Abend traditionsgemäss eröffnete und dabei auch gleich dessen Motto durchgab, das heuer lautete: "Wer sucht, der findet."

Judith Bellaïche, Präsidentin des Telekommunikationsverbands Asut, eröffnete das inhaltliche Programm. Sie thematisierte dabei die aktuelle geopolitische Lage und stellte die Frage, welche Rolle die Schweiz als kleines, aber durchaus potentes Land in der heutigen (digitalen) Welt einnehmen könne. Ein möglicher Ansatz: die Schweiz als internationaler Knotenpunkt für sichere Datenflüsse.


Für viel Aufmerksamkeit sorgte Antje Rindlisbacher. Die Rechtsmedizinerin der Uni Bern gab einen spannenden und dem anspruchsvollen Thema zum Trotz immer wieder auch unterhaltsamen Einblick in ihren Arbeitsalltag – von den Fundorten ihrer "Klienten" über Todesursachenermittlung bis hin zur forensischen Spurensuche. Auf explizites Bildmaterial verzichtete sie zur Erleichterung des Anwesenden – ihre Ausführungen selbst reichten aus, um mehrfach für Raunen im Publikum zu sorgen.

Auch der zweite Fachvortrag drehte sich ums Suchen und Finden – allerdings im Tierreich. Christian Kropf, Zoologe mit Spezialgebiet Spinnen und Leiter Biowissenschaften am Naturhistorischen Museum in Basel, zeigte anhand verschiedener Tierarten auf, wie vielfältig und auch hinterlistig Strategien zur Nahrungssuche oder Fortpflanzung sein können.
Zum Abschluss des offiziellen Teils folgte ein Wechsel ins Showsegment. Simon Pierro, international bekannt als iPad-Magier mit über 100 Millionen Klicks auf Youtube, kombinierte klassische Zauberkunst mit digitalen Effekten. Was er direkt auf dem Bildschirm seines Tablets oder auch mit einem Apple-Ladekabels inszenierte, sorgte für beste Unterhaltung und ist schwer in Worte zu fassen – darum die Empfehlung für alle, die im Januar nicht in Bern zu Gast waren: Youtube konsultieren.

Nach dem offiziellen Teil ging der Abend nahtlos in den Networking-Teil über. In geselliger Runde, beim einen oder anderen Bier und angeregtem Austausch, nutzten die Gäste die Gelegenheit, Kontakte zu pflegen oder zu knüpfen, Diskussionen fortzusetzen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.


Der Termin für die nächste ICT-Networkingparty steht bereits fest: Am 21. Januar 2027 trifft sich die Branche erneut im Berner Kursaal. (mw)


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