Gute Selbstbenotung punkto IT-Sicherheitsbewusstsein

Gute Selbstbenotung punkto IT-Sicherheitsbewusstsein

Gute Selbstbenotung punkto IT-Sicherheitsbewusstsein

(Quelle: Depositphotos)
4. Dezember 2022 - Manager in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben sich selbst und ihren Teams gute Noten, wenn es um das Bewusstsein für und den Umgang mit Cybersicherheit geht.
Das Marktforschungsunternehmen Ipsos hat im Auftrag des Security-Anbieters Sophos bei Unternehmen in der DACH-Region eine Umfrage zum Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeitenden durchgeführt. Die Schweizer Führungskräfte sehen sich selbst als sehr sicherheitsbewusst: 45,1 Prozent geben sich die Note 5 (nach Schweizer Schulnotenskala), bei kleineren Betrieben sogar etwas mehr (46,9 %) als bei grossen (42,1 %). Die Bestnote 6 geben sich 39,2 Prozent der Schweizer Chefs, im verarbeitenden Gewerbe sogar 47,4 Prozent.

Die Security Awareness seiner Belegschaft schätzt das Management der Schweizer Unternehmen etwas weniger hoch ein. So meinen 35,3 Prozent der befragten Geschäftsleitungsmitglieder, ihr Personal verdiene die Note 4 (Grossunternehmen: 26,3 %, Kleinbetriebe 40,6 %). Eine 5 erhalten die Mitarbeitenden von im Schnitt 29,4 Prozent der befragten Manager, grosse Unternehmen sind hier etwas optimistischer (36,8 %).

Als wichtigste Massnahme zur Verbesserung der Cybersicherheit bezeichnen 66,7 Prozent der Befragten in der Schweiz die Schulung der Mitarbeitenden und sagen gleichzeitig, sie würden das Security Awareness Training seit mindestens zwei bis drei Jahren betreiben. Den Spitzenplatz nimmt auch hier das verarbeitende Gewerbe ein (84,2 %), der Handel dagegen liegt mit 37,5 Prozent deutlich darunter, Dienstleister mit 62,5 Prozent nahe am Durchschnitt.

Insgesamt attestieren die Führungskräfte im DACH-Raum ihrer Belegschaft und sich selbst ein gutes IT-Sicherheitsbewusstsein. Die Manager in der Schweiz und in Deutschland sind dabei kritischer als ihre Kollegen in Österreich. Dafür scheint man in Österreich je nach Branche etwas mehr Wert auf Schulungen zu legen als in den beiden Nachbarländern. Befragt wurden 201 C-Level-Managerinnen und Manager, darunter je 50 in Österreich und der Schweiz. (ubi)

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