iOS und iPadOS 16.1: Viele neue Features und dringendes Sicherheits-Update

iOS und iPadOS 16.1: Viele neue Features und dringendes Sicherheits-Update

iOS und iPadOS 16.1: Viele neue Features und dringendes Sicherheits-Update

(Quelle: Apple)
25. Oktober 2022 - Mit iOS und iPadOS 16.1 stellt Apple Updates für die Betriebssysteme von iPhone und iPad zur Verfügung. Diese bringen eine Palette an neuen Funktionen – und kümmern sich nicht zuletzt um eine schwerwiegende Sicherheitslücke.
Apple hat iOS und iPadOS 16.1 veröffentlicht. Hauptfokus der Updates dürfte wohl die geteilte iCloud-Fotomediathek sein. Über eine separate Mediathek lassen sich Fotos und Videos neu mit bis zu fünf anderen Personen teilen. Dabei können alle Teilnehmer Fotos hinzufügen, bearbeiten oder löschen. Diese Funktion ist dank den Updates für beide Betriebssysteme erschienen. Mit iOS 16.1 bringt Apple zudem Fitness+ auf iPhones, selbst wenn keine Apple Watch damit verbunden ist, und ermöglicht es, in Wallet gespeicherte Schlüssel via Nachrichten-Apps zu versenden. Weiter sind ab sofort Live-Aktivitäten von Drittanbieter-Apps in der Dynamic Island und auf dem Sperrbildschirm für alle iPhone 14 Pro-Modelle verfügbar.

Das Betriebssystem iPadOS erhält noch umfangreichere Neuigkeiten respektive viele neue Funktionen, die auf iPhones bereits mit der Version iOS 16 eingeführt wurden. So können neu auch Nachrichten auf dem iPad bis zu 15 Minuten nach dem Senden noch bearbeitet oder bis zu 2 Minuten nach dem Versenden wieder zurückgenommen werden. Über die Nachrichten-App lassen sich neu zudem gemeinsam Projekte bearbeiten, Filme ansehen, Musik hören oder Spiele spielen und sich parallel dazu gegenseitig austauschen. Ähnliche Funktionalitäten gibt es für die Mail-App. So kann auch hier eine bereits gesendete Mail zurückgerufen werden – allerdings nur innerhalb von 10 Sekunden. Das Versenden von Mails kann aber auch vollständig automatisiert werden, indem man Tag und Uhrzeit im Vornherein festlegt. Weiter soll die Suchfunktion der Mail-App präziser sein und bereits während des Tippens Vorschläge machen.

Ein weiteres Highlight des iPadOS 16.1 Updates ist der Stage Manager. Dieser erleichtert das Multitasking, indem Apps und Fenster automatisch in einer zentralen Ansicht angeordnet werden. Die überlappenden Fenster lassen sich zudem in ihrer Grösse anpassen und übereinander hinwegbewegen, so dass möglichst effizient zwischen den Fenstern hin und her gewechselt werden kann. Weiter erhält das iPad zudem eine dedizierte Wetter-App, die extra für das grössere Display optimiert wurde – einschliesslich immersiver Animationen und detaillierten Karten. Im gleichen Zug erhielt auch die Home-App ein neues Design. Im Tab "Zuhause" sind neu alle Geräte, Räume und Szenen in einem einzigen Tab zusammengefasst. Dank Kategorien für Lichtquellen, Klima, Sicherheit, Lautsprecher, TVs sowie Wasser ist es zudem möglich, direkt auf alle relevanten und nach Räumen geordneten Geräte zuzugreifen und Statusinformation einzusehen.

Damit sind bei weitem noch nicht alle Neurungen beschrieben. Eine vollständige Liste für sämtliche Neurungen, die mit iPadOS 16.1 eingeführt werden, findet sich hier. Die Release Notes für iOS 16.1 können hier eingesehen werden.
Parallel dazu meldet Apple, dass mit dem Update auf iOS und iPadOS 16.1 eine schwerwiegende Sicherheitslücke geschlossen wird. Die Zero-Day-Schwachstelle erlaube es böswilligen Apps nämlich, beliebigen Code mit Kernelprivilegien auszuführen. Bei der Lücke mit der Bezeichnung CVE-2022-42827 handelt es sich um ein Out-of-Bounds-Write-Problem. Es kann demnach in Bereiche des Kernels respektive des Speichers geschrieben werden, die unter normalen Umständen nicht zugänglich wären.

Laut dem Beitrag zum Sicherheitsupdate liegen Apple zudem Berichte vor, die nahelegen, dass die Lücke bereits in freier Wildbahn ausgenutzt wird. Daher wird nahegelegt, das Update möglichst zeitnah zu installieren. Auch weil die beschriebene Zero-Day-Lücke bei weitem nicht das einzige Sicherheitsrisiko ist, das mit dem Update behoben wird. So werden beispielweise zwei weitere Lücke geschlossen, die im Kernel des Betriebssystems klafften. Eine davon erlaubte es Apps ebenfalls, beliebigen Code mit Kernelprivilegien auszuführen. Eine vollständige Liste aller geschlossenen Sicherheitslücken gibt es wie immer ins Apples Beitrag zum Sicherheitsupdate. (rf)

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