Apple Homepod Mini

Potente Sound-Kugel

Potente Sound-Kugel

Homepod Mini Serie (Quelle: Apple)
(Quelle: Apple)
30. April 2022 - Apple verkauft seinen Mini-Lautsprecher Homepod Mini seit kurzem auch offiziell in der Schweiz. Im Test gefällt der Speaker mit hochwertigem Sound angesichts der Grösse, während Siri nach wie vor nur beschränkt überzeugt.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/05
Ist es Christbaum-Schmuck mitten im Frühling? Oder doch eine Boccia-­Kugel? Nein, Apple hat den Homepod Mini endlich auch in der Schweiz auf den Markt gebracht – seinen smarten Speaker im Kugelformat, der gleichzeitig auch (Sprach)zentrale fürs smarte Heim sein soll und den es in Schwarz und Weiss sowie in Blau, Gelb und Orange gibt. Der Homepod Mini hat im Wesentlichen zwei Aufgaben. Er soll für Musik sorgen. Und er soll Apples Sprachassistentin Siri, die inzwischen sogar Schweizerdeutsch versteht, ins Wohn-, Schlaf- oder Arbeitszimmer bringen. Doch der Reihe nach.

Sound-technisch auf der Höhe

Der Homepod Mini besitzt einen Durchmesser von knapp 10 Zentimetern und bringt knapp 350 Gramm auf die Waage. Eingepackt ist der Lautsprecher in einem angenehmen, akustisch transparenten Stoff, ausserdem hängt an ihm ein geflochtenes und rund 1,5 Meter langes Kabel, das allerdings nicht abgenommen und entsprechend auch nicht durch ein längeres (oder kürzeres) Pendant ersetzt werden kann. Dieses Kabel besitzt einen USB-C-Anschluss, der via mitgeliefertem Adapter (der Stand-alone für 25 Franken verkauft wird) an den Strom angeschlossen wird. Das Setup des Speakers ist Apple-typisch ein Kinderspiel. Einmal mit Strom verbunden, braucht man lediglich sein iPhone in die Nähe des Speakers zu bringen, um den Lautsprecher einzurichten. Dabei kann man unter anderem auch definieren, ob der Homepod auf persönliche Anfragen (z.B. Terminerinnerungen) reagieren soll, wenn das iPhone in der Nähe ist. Die Einstellungen etwa zum WLAN werden automatisch vom iPhone auf den Speaker übertragen, und nach einer Minute ist der Homepod bereit, Inhalte wiederzugeben.

Und das tut er mehr als ordentlich. Während sich andere Smart Speaker wie Googles Nest Audio oder der Amazon Echo kaum durch ihre Soundqualität hervortun, liefert der Homepod Mini eine Klangkulisse, wie man sie angesichts seiner Grösse nicht im Ansatz erwarten würde. Selbst den direkten Vergleich mit dem knapp doppelt so teuren, trotz Zylinderform ähnlich kompakten Sonos Roam muss der Homepod Mini nicht scheuen. Der Sound auf dem Homepod Mini ist etwas heller als auf dem Smart Speaker von Sonos, weniger Bass-lastig, hat aber auch etwas weniger Wumms. Dreht man beide Speaker maximal auf, neigt der (zwar lautere) Sonos Roam zum Überschlagen, während beim Homepod Mini lediglich die Bässe stärker – zu stark – in den Vordergrund rücken, ohne dass es aber scheppert. Doch natürlich sind beide Lautsprecher nicht dazu gedacht, grössere Räume lautstark zu beschallen, sondern eher dazu, im Hintergrund ihre Arbeit zu verrichten, und das macht der Homepod Mini wirklich ganz hervorragend, und – aufgrund seines 360-Grad-Designs – auch völlig unabhängig von der Art und Weise, wo und wie er aufgestellt ist.
 
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