Samsung The Freestyle

Kleiner Projektor leistet Grosses

Kleiner Projektor leistet Grosses

Mit der durchscheinenden Linsenabdeckung wird The Freestyle im Ambient Mode zur Lavalampe. (Quelle: Samsung)
(Quelle: Samsung)
30. April 2022 - Mit The Freestyle hat Samsung seinen ersten Pico-Projektor auf den Markt gebracht. Der Winzling projiziert farbenfrohe Bilder in Full-HD-Auflösung auf eine bis zu 100 Zoll grosse Fläche, hat aber auch einige Kinderkrankheiten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/05
Es gab eine Zeit, in der Beamer überdimensionierte, klobige und oftmals laute Geräte waren, die eine ganze Stange Geld kosteten. Auch deshalb waren sie vornehmlich bei Enthusiasten zu finden, die bereit waren, viel in ihre Leidenschaft für übergrosse Bilddiagonalen zu investieren, oder aber in Konferenz- oder Schulungsräumen. Glücklicherweise hat sich seither viel getan an der technologischen Front. Moderne Beamer kommen in allen Grössen und Formen, sind in der Regel um einiges leiser, weil die neuen Projektionstechnologien weniger Kühlung brauchen, und können unter Umständen selbst in relativ hellen Räumen farbenfrohe Bilder an eine Wand oder auf eine Leinwand projizieren.

Heute gibt es eine ganze Reihe von Modellen verschiedener Hersteller, die sich durch handliche Masse und ein moderates Preisschild auszeichnen. Ein solches Gerät ist The Freestyle aus dem Hause Samsung. Die Südkoreaner haben damit ihren ersten Pico-Beamer auf den Markt gebracht, der auf den ersten Blick aussieht wie eine gewöhnliche Spotlampe. Und der Winzling, der knapp 1000 Franken kostet, soll Grosses leisten können, verspricht der Hersteller. Wir haben uns dies nicht zweimal sagen lassen und The Freestyle für einen Test gleich mit nach Hause genommen.

Ach, wie süss

Ganz im Geiste der Zeit kommt Samsungs neuer Beamer in einer Verpackung aus wiederaufbereitetem Karton daher, in der sich nebst dem Gerät auch eine Fernbedienung sowie ein Netzstecker und ein rund 1,8 Meter langes USB-C-Kabel für die Stromzufuhr finden. Nicht im Lieferumfang enthalten ist jedoch ein ­HDMI-Kabel. Das ist zwar ökologisch betrachtet und angesichts der umfangreichen kabellosen Anbindungs­möglich­keiten nachvollziehbar, für ein Gerät dieser Preisklasse aber dennoch ungewöhnlich.

The Freestyle ist für einen Beamer tatsächlich sehr klein geraten, zumal er in der Lage ist, auf eine Distanz von knapp über zweieinhalb Metern ein Bild mit einer Diagonale von 100 Zoll respektive 254 Zentimetern zu projizieren. Gerade einmal 800 Gramm ist er schwer und das zylindrische Gehäuse hat eine Länge von rund 13,5 Zentimeter sowie einen Durchmesser von knapp 9,5 Zentimeter. Der Projektor sieht somit – wie bereits erwähnt – am ehesten aus wie eine Spotlampe, wie sie in einer Wohnung oder einem Büro an der Decke hängen könnte. Der Standfuss, dank dem sich der Beamer um 180 Grad neigen lässt, ist aus Metall, während das Gehäuse mit gummiertem Kunststoff ummantelt und im hinteren Bereich, wo der Lüfter angesiedelt ist, sowie vorne im Bereich der Optik mit kleinen Luftlöchern durchsetzt ist.

Das Design wirkt damit sehr nüchtern, was jedoch den Vorteil hat, dass sich das Gerät in fast jede Umgebung integrieren lässt, ohne zu sehr aufzufallen. Auf der rechten Seite befinden sich nebst dem USB-C-Port für die Stromzufuhr auch ein Micro-HDMI-Anschluss und ein Schalter, um das Mikrofon ein- und auszuschalten, mit dem man die digitalen Assistenten Bixby und Amazons Alexa mittels Sprachbefehlen steuern kann.
 
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