Soziale Medien blockieren russische Medien Russia Today und Sputnik
Quelle: Wikipedia

Soziale Medien blockieren russische Medien Russia Today und Sputnik

Im Zuge des Konfliktes in der Ukraine haben mehrere soziale Medien, darunter Facebook, Youtube und Tiktok, den Zugang zu den beiden russischen Medien Russia Today (RT) und Sputnik eingeschränkt oder blockiert. Begründet wird der Schritt damit, dass die beiden Kanäle von der russischen Regierung für Desinformationskampagnen genutzt werden.
1. März 2022

     

Die internationale Anteilnahme aufgrund der kriegerischen Handlungen in der Ukraine ist enorm. Nun regt sich auch in den sozialen Medien Widerstand gegen den russischen Angriff auf das osteuropäische Land. Mehrere soziale Medien haben begonnen, die beiden russischen Medien Russia Today (RT) und Sputnik zu sanktionieren (via "9to5Mac"). Diesen wird vorgeworfen, unter Kontrolle der russischen Regierung Desinformationskampagnen rund um den Krieg in der Ukraine durchzuführen.



Zunächst hatte Facebook auf die Geschehnisse reagiert und den Zugang zu Russia Today und Sputnik in der Europäischen Union eingeschränkt. Diesem Beispiel ist kurz darauf auch die Social-Media-Plattform Tiktok gefolgt. Auch Youtube hat sich daraufhin dem Boykott angeschlossen. Davor hatten die Plattformen den beiden russischen Medien den Zugang zu Werbemitteln verwehrt. Reddit wiederum hat auf gefälschte Beiträge auf r/Russia und /RussiaPolitics reagiert, indem es einen Moderator, der für einige dieser Beiträge verantwortlich zeichnete, entfernt und die Subreddits unter "Quarantäne" gestellt hat. Und auch Microsoft hat entsprechende Massnahmen ergriffen und ein Deranking von RT und Sputnik auf der Suchmaschine Bing eingeleitet. Eine Suche auf Bing soll nun nur dann Links auf RT und Sputnik zurückgeben, wenn ein Nutzer eindeutig die Absicht zeigt, diese Seiten aufrufen zu wollen. Ferner hat auch Twitter reagiert. Zwar hat der Kurznachrichtendienst RT und Sputnik nicht blockiert, jedoch werden nun Tweets gekennzeichent, die Links zu russischen, dem Staat nahestehenden Medien-Websites enthalten. Darüber hinaus ergreife man Massnahmen, um die Verbreitung dieser Inhalte auf Twitter deutlich zu reduzieren. (luc)


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