Big Tech investiert Milliarden in US-Cybersecurity
Quelle: Pixabay/VISHNU_KV

Big Tech investiert Milliarden in US-Cybersecurity

Die US-Regierung setzte sich mit den grössten der Tech-Branche zusammen, um über Cybersicherheit zu sprechen. Das Resultat sind massive Investitionen in Infrastruktur und Bildung von Staats- und Unternehmensangestellten.
30. August 2021

     

Im Rahmen des White House Cybersecurity Summit haben sich die Tech-Giganten dafür ausgesprochen, massive finanzielle und personelle Investitionen in die Cyber-Sicherheit der US-Administration zu stecken. Der Gipfel wurde von der Biden-Administration abgehalten, um die Cyber-Resilienz industrieller und behördlicher Infrastrukturen in den USA zu stärken. Unter den Teilnehmern waren neben Vertretern der Finanzwirtschaft auch die CEOs von Microsoft, Amazon, Apple, Google-Mutter Alphabet, wie "Bleepingcomputer" mit Bezug auf eine Veröffentlichung der US-Regierung schreibt.


Unter anderem will das National Institute of Standards and Technology (NIST) fortan enger mit Microsoft, Google, IBM, Travelers und Coalition zusammenarbeiten, um neuen Sicherheitsstandards zu entwickeln. Weiter investiert Apple in die Themen MFA, Behebung von Schwachstellen, Event Logging und Sicherheitstrainings. Derweil wollen Google und Microsoft 10 respektive 20 Milliarden Dollar im Rahmen des Programms aufwerfen, Google investiert in Zero-Trust-Programme und Open Source Security, während Microsoft damit seine Sicherheitslösungen und -Initiativen vorantreiben will. Weitere 150 Millionen Dollar gehen von Microsoft an die Behörden, um deren Cyber-Sicherheit direkt zu unterstützen. Amazon versprach die kostenlose Veröffentlichung seiner Sicherheitsschulungen und eine ebenfalls kostenlose MFA-Lösung für AWS-Kunden. Und IBM will ebenfalls in Bildung investieren und in den nächsten drei Jahren 150'000 neue Cybersecurity-Experten ausbilden. Sowohl IBM wie auch ein weiteres Programm der Nonprofitorganisation Girls who Code legen besonderen Wert darauf, ihre Bildungsangebote besonders den in der Cybersicherheit weniger vertreten Gruppen wie Frauen und Schwarzen zugänglich zu machen. (win)


Weitere Artikel zum Thema

In Zug soll Nationales Testinstitut für Cybersicherheit entstehen

26. August 2021 - Die Regierung des Kantons Zug beantragt je einen Kredit für den Aufbau eines Nationalen Testinstituts für Cybersicherheit sowie einer zentralen Security-Anlaufstelle für KMU.

Knapp die Hälfte aller Cyber-Attacken nutzen Ransomware

17. August 2021 - Rund 46 Prozent aller Security-Vorfälle im Q2 2021 nutzten Ransomware, betroffen waren überdurchschnittlich viele Gesundheitseinrichtungen.

Hacker werden immer raffinierter

29. Juli 2021 - Ein Bericht von HP Wolf Security zeigt ein starkes Wachstum bei Hacking- und Monetarisierungstools für Cyber-Kriminelle und eine zunehmende Vernetzung und Kooperation der böswilligen Hacker.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER