Google drückt sich um Privacy-Angaben in Apples App Store
Quelle: SITM

Google drückt sich um Privacy-Angaben in Apples App Store

Seit dem 7. Dezember erhielt keine von Googles iOS-Apps ein Update – besteht ein Zusammenhang mit der Pflicht zu Privacy-Angaben, die Apple am 8. Dezember einführte?
6. Januar 2021

     

Seit dem 8. Dezember 2020 müssen neue und aktualisierte Apps in Apples App Stores mit Detailangaben zu Privatsphäre und Verwendung von Daten aufwarten. Früher veröffentlichte Apps, die diese Bedingung nicht erfüllen, werden entsprechend markiert. Offenbar sind nicht alle Entwickler gewillt, die neue Privacy-Doktrin von Apple so schnell wie möglich zu befolgen. So etwa Google, wie ein Artikel von "Fast Company" feststellt: Das letzte Mal, als irgendeine iOS-Apps von Google ein Update erhalten hat, war demnach der 7. Dezember – also ein Tag vor Inkrafttreten der neuen Regel.


Es wird nun spekuliert, dass Google mit dem zögerlichen Update-Verhalten die Pflicht zur Angabe von Privacy-Informationen vorerst umgehen will. Denn für Android sind seit dem 7. Dezember mehrere Updates für diverse Google-Apps erschienen. Irgendwann wird Google aber nicht darum herumkommen, auch seine iOS-Apps zu aktualisieren – und dazu womöglich sogar den bisherigen Umgang mit der Privatsphäre der Nutzer zu überdenken. (ubi)


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Kommentare
Im Prinzip handelt es sich um eine Lappalie. Wir alle wissen, dass dieses Statment mit Füssen getreten wird, und sich defakto kein Hersteller von Software wirklich um die Privatsphäre kümmert. Auch Apple kupfert ab soweit das Auge reicht. Und nun scheint mir, will Apple davon ablenken und andere "beschädigen". Nach Aussen wird dann das kommuniziert, wie sie sich bemühen darum, und es soll die Benutzer sanft stimmen. Augen auf, kann man hier nur sagen.
Donnerstag, 7. Januar 2021, S.Bünzli



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