IFA: Intel stellt die 11. Core-i-Generation 'Tiger Lake' und neue Logos vor
Quelle: Intel

IFA: Intel stellt die 11. Core-i-Generation "Tiger Lake" und neue Logos vor

Intel hat seine neueste Mobile-CPU-Generation mit dem Codenamen "Tiger Lake" präsentiert. Zum Start sind sieben Prozessoren verfügbar, die AMDs Ryzen 4000 den Rang ablaufen sollen. Ausserdem hat Intel neue Logos vorgestellt.
3. September 2020

     

Intel hat die 11. Generation der Core-i-Chips, die unter dem Namen "Tiger Lake" entwickelt wurden, vorgestellt. Mit den neuen Prozessoren will Intel nicht zuletzt AMDs Ryzen-4000-Chips hinter sich lassen, wobei hier offizielle, neutrale Benchmarks noch fehlen. Intel spricht derweil von "mehr als 20 Prozent schnellerer Büroproduktivität im Vergleich zu Konkurrenzprodukten und auf Workflows, die die tägliche Nutzung des Laptops widerspiegeln" sowie von "bis zu 2,7-mal schnellere Foto- und bis zu doppelt so schnelle Videobearbeitung unter realen Bedingungen im Vergleich zu Konkurrenzprodukten".


Zum Start sind sieben Versionen von "Tiger Lake" verfügbar – drei Core-i7- sowie je zwei Core-i5- und Core-i3-Modelle. Die Core i5 und Core i7 kommen jeweils mit vier Kernen sowie mit 8 MB Cache (i5) respektive 12 MB Cache (i7), während die Core i3 mit zwei Kernen und 6 MB Cache bestückt sind. Der Basistakt liegt je nach Modell bei 0,8 bis 1,8 GHz bis 1,7 bis 3,0 GHz, der maximale Turbotakt bei 4,8 GHz beim Topmodell (siehe Tabelle in Bildergalerie). Ebenfalls Teil der neuen CPU-Generation, die mit 10 Nm gefertigt wird, ist eine neue Iris-Xe-GPU, die Grafikleistung ähnlich einer dedizierten Grafikkarte wie einer Nvidia Geforce MX350 verspricht. Ebenfalls geboten wird Unterstützung von 8K-HDR-Displays und bis zu vier gleichzeitigen 4K-HDR-Displays.

Zusammen mit den neuen Chips hat Intel auch die neue Plattform Evo präsentiert, die zweite Generation von Notebook-Spezifikationen, die bislang als Project Athena bekannt waren. Evo sieht vor, dass Notebooks eine Akkulaufzeit von mindestens 9 Stunden aufweisen und aus dem Stand-by-Betrieb innert weniger als einer Sekunde aufwachen müssen. Ausserdem werden mindestens 4 Stunden Batterielaufzeit nach 30 Minuten Ladezeit vorausgesetzt, und WiFi 6 sowie Thunderbolt 4 müssen an Bord sein – erst dann dürfen Geräte sich mit dem Evo-Logo schmücken. Erste Geräte gemäss den Evo-Anforderungen und mit den neuen CPUs werden in Kürze auf dem Markt erwartet.


Apropos Logo: Mit dem Start von "Tiger Lake" hat Intel auch ein neues Branding mit neuen Logos eingeführt – inklusive neuem Intel-Logo, dem dritten in der Geschichte des Konzerns. (mw)



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