Bereits vor zwei Jahren hatte
Google in Aussicht gestellt, dass Chrome Apps nicht bis in alle Zukunft funktionieren würden. Chrome Apps sind eine Möglichkeit für Entwickler, webbasierte Apps zu erstellen, die ähnlich wie Extensions via Chrome Web Store im Chrome Browser installiert werden, sich aber wie eine Desktop-App verhalten. Ein Beispiel ist die Später-Lesen-App Pocket. Chrome Apps wurden jedoch nur von wenigen Anwendern wirklich genutzt.
Nun hat Google im Chromium-Blog
klargestellt, wann den Chrome Apps der Stecker gezogen wird. Ab März 2020 werden keine neuen Chrome Apps in den Store aufgenommen. Schon ab Juni 2020 laufen Chrome-Apps unter Windows, MacOS und Linux nicht mehr – ausser man hat Chrome Enterprise oder Chrome Education, wo die Apps bis Ende Jahr unterstützt werden. Im Juni 2021 endet der Support für die APIs NaCl, PNaCl und PPAPI, und ab dann laufen die Chrome Apps auch unter Chrome OS nicht mehr – wiederum mit einer Verlängerung bis Juni 2022 für Kunden von Chrome Enterprise und Education.
Ausdrücklich nicht betrofffen sind Chrome Extensions. Google wird diese weiterhin auf allen Plattformen unterstützen. Entwicklern, die ihre Chrome Apps auf modernere Webtechnologien portieren wollen,
rät Google zum Bau von Progressive Web Apps oder mit Extensions angereicherten Webseiten.
(ubi)