Amazon Web Services lanciert AWS Data Exchange
Quelle: iStock Photo

Amazon Web Services lanciert AWS Data Exchange

Amazon Web Services hat heute eine neue Ergänzung zu seinem wachsenden Bestand an Cloud-Produkten angekündigt: AWS Data Exchange. Das Unternehmen präsentiert es als eine Möglichkeit für AWS-Kunden, Daten von Drittanbietern zu finden, zu abonnieren und in die eigenen Abläufe zu integrieren.
18. November 2019

     

Amazon Web Services (AWS) hat AWS Data Exchange ins Leben gerufen, einen Service, der Kunden beim Auffinden, Abonnieren und Verwenden von Daten von Drittanbietern in der Cloud unterstützen soll.

Der Datenaustausch, der sich an Kunden wie Unternehmen, Forscher und akademische Einrichtungen richtet, wurde laut AWS entwickelt, um Barrieren zu beseitigen, mit denen Kunden konfrontiert werden, wenn sie Daten von Drittanbietern abonnieren wollen. Gemeint sind damit etwa die Kodierung mehrerer unterschiedlicher APIs, das Warten auf den Erhalt versandter physischer Medien oder die Verwaltung unterschiedlicher Abrechnungsbeziehungen und Lizenzvereinbarungen.


"Kunden haben uns nach einem einfacheren Weg gefragt, um verschiedene Datensätze zu finden, zu abonnieren und in die Anwendungen, Analysen und maschinellen Lernmodelle, die sie auf AWS ausführen, zu integrieren. Leider hat sich die Art und Weise, wie Kunden Daten austauschen, in den letzten 20 Jahren nicht sehr weiterentwickelt", so Stephen Orban, General Manager von AWS Data Exchange gegenüber "Zdnet". AWS Data Exchange ist ab sofort verfügbar. Alle Infos, sowohl für Publisher respektive Datenanbieter, als auch für Kunden finden sich an dieser Stelle online. (swe)



Weitere Artikel zum Thema

Preisvergleichsrechner für die Cloud

5. November 2019 - Die Preismodelle für die Cloud-Angebote der Hyperscaler sind komplex. Abhilfe verspricht nun ein Online-Kostenrechner, der Preisvergleiche für AWS, die Google Cloud und Azure verspricht.

Ignite: Arc bringt Azure auf AWS und GCP

5. November 2019 - Azure Arc, auf der Ignite Conference von Microsoft vorgestellt, soll "Azure Services und Management in jede Infrastruktur integrieren", so Microsoft. Damit schafft Microsoft quasi das Gegenstück zu Googles Anthos.

AWS sponsert Rust-Projekt

16. Oktober 2019 - Die Programmiersprache Rust gewinnt immer mehr an Fahrt und gilt als bessere Alternative zu C und C++. Branchengrössen wie Google und Microsoft nutzen sie. Nun wird das Open-Source-Projekt von Amazon Web Services unterstützt.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER