Digitalisierungsprojekt führt bei der Suva zum Abbau von 170 Vollzeitstellen
Quelle: SUVA

Digitalisierungsprojekt führt bei der Suva zum Abbau von 170 Vollzeitstellen

Ein Digitalisierungsprojekt führt Schätzungen zufolge beim Unfallversicherer Suva zu einem Abbau von 170 Vollzeitstellen, verteilt auf die kommenden sieben Jahre.
30. September 2019

     

Zwischen 2021 und 2027 fallen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) rund 170 Vollzeitstellen weg. Wie der "Tages-Anzeiger" berichtet, fallen diese einem Digitalisierungsprojekt zum Opfer. Wie die Suva auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt, werden in den kommenden sieben Jahren rund 20 Prozent der über 800 Stellen in der Abteilung Schadenmanagement abgebaut, wobei es sich dabei aber vorerst um eine Schätzung handle, so Suva-Sprecherin Simone Isermann. Man gehe ausserdem davon aus, den grössten Teil der zu streichenden Stellen durch Pensionierungen, Kündigungen und Stellenwechsel auffangen zu können.


Vom Abbau betroffen sind vorrangig Mitarbeiter in den Agenturen und am Hauptsitz in Luzern, die administrative Prozesse bearbeiten, welche in den nächsten Jahren automatisiert werden sollen. Laut "Tages-Anzeiger" weist die Suva darauf hin, dass der Abbau die Folge eines Digitalisierungsprojektes sei und keine Sparmassnahme. So schaffe man parallel dazu auch neue Stellen, hauptsächlich in zukunftsträchtigen Bereichen wie der Datenverarbeitung. (luc)


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