Apple will iPhone, iPad und Mac Apps bis 2021 kombinieren
Quelle: Apple

Apple will iPhone, iPad und Mac Apps bis 2021 kombinieren

Apple will es Entwicklern ermöglichen, bis 2021 universelle Apps zu veröffentlichen, die auf iPhone, iPad und Mac funktionieren, so ein neuer Bericht von "Bloomberg".
21. Februar 2019

     

Apple plant Berichten zufolge, bis 2021 Apps für iPhone, iPad und MacOS zu kombinieren. "Bloomberg" berichtet, dass Apple es Entwicklern ermöglichen wird, eine einzige App zu erstellen, die als Single Binary bekannt ist und die unter iOS sowie MacOS funktioniert. Apple hat bereits im vergangenen Jahr auf der Worldwide Developer Conference des Unternehmens einen Teil dieser Arbeit mit dem Codenamen "Marzipan" vorgestellt.

Laut "Bloomberg" plant Apple, Entwickler iPad Apps mit einem neuen Software Development Kit auf Mac portieren zu lassen, das das Unternehmen bereits im Juni auf der WWDC veröffentlichen wird. Apple zeigt auf der WWDC im Juni typischerweise die nächsten Hauptversionen seiner iOS- und MacOS-Betriebssysteme, wobei Beta-Versionen jeder Plattform Entwicklern und öffentlichen Testern bis September zur Verfügung stehen. Es liegt daher nahe, dass ein SDK für universelle Anwendungen mit der Einführung in der Pre-Release-Software beginnen sollte.


Entwickler müssen immer noch separate Versionen der App bei Apples iOS und Mac App Stores einreichen, aber das neue Kit bedeutet, dass sie den zugrunde liegenden Softwarecode nicht zweimal schreiben müssen. Im Jahr 2020 plant Apple, das Kit zu erweitern, damit iPhone-Anwendungen auf die gleiche Weise in Mac-Anwendungen umgewandelt werden können.

Das Projekt "Marzipan" gilt als eine der grössten Änderungen in der Roadmap von Apple, obwohl die Pläne von Apple als "fliessend" gelten und laut den Quellen von "Bloomberg" noch geändert werden könnten. (swe)


Weitere Artikel zum Thema

Audio-Probleme bei neueren Macs

20. Februar 2019 - Beim iMac Pro, dem Mac Mini 2018 und weiteren neueren Macs kommt es zu Problemen bei der Tonaufnahme und -wiedergabe. Schuld daran ist der T2-Chip.

iOS-Update 12.1.4 stopft Facetime-Leck

8. Februar 2019 - Mit dem iOS-Update 12.1.4 behebt Apple die Ende Januar in Facetime aufgedeckte Sicherheitslücke und schaltet die Gruppenanruf-Funktion per sofort wieder frei.

Apple könnte Aufzeichnung von Bewegungsdaten in Safari für iOS einschränken

5. Februar 2019 - In der aktuellen Beta-Version von iOS 12.2 besteht die Möglichkeit, die Aufzeichnung der Bewegungsdaten durch den Beschleunigungs- und den Gyrosensor in Safari zu unterbinden, vermutlich aus Datenschutzgründen.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER