Sutter Bits & Bytes: Das grosse Interview mit Bundesrat Leuenberger ade

Sutter Bits & Bytes: Das grosse Interview mit Bundesrat Leuenberger ade

7. September 2014 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/09
(Quelle: zVg)
Der frühere Bundesrat Moritz Leuen­berger zu Mobilkommunikation, Funkwellen, Geschwätzigkeit und Wasser­allergien.

Fritz Sutter:Herr Bundesrat ade, wir freuen uns, dass Sie sich unseren Fragen stellen.
Bundesrat Leuenberger:
Bitte schreiben Sie a.D. korrekt in zwei Buchstaben und mit Punkt, das D bitte gross in Majuskel.

FS:Wir werden in der nächsten Ausgabe ein Korrigendum machen. Zur Sache: Sie gelten als Erfinder der Handy-Bremse.
BR L:
Sie meinen die Handbremse? Sie überschätzen mich. Die wurde von Karl Benz für Autos und den Gebrüdern Shimano für Velos entwickelt.
FS: Nein, wir meinen wirklich die Handy-Bremse. Sie waren doch als damaliger Bundesrat verantwortlich für die bei der Mobilfunkverbreitung in der Schweiz zehnmal strengeren Grenzwerte als im Ausland. Das führt bekanntlich zu schlechterem Empfang und einer viel grösseren Zahl von Antennen.
BR L:
Äh … ich kenne mich in den Details nicht so aus, ich war mehr für das grosse Ganze zuständig, für die Wetterprognosen und so. Man fragt sich ohnehin, warum die Leute so viel schwatzen. In meinen Reden sagte ich eigentlich alles, was zu sagen ist. Von denen, die heute nichts zu sagen haben, ist kaum mehr einer still. Im übrigen benutze ich lieber mein altes Telefon, das an einer Schnur befestigt ist. Man verliert es weniger.

FS:Sie meinen das gute alte schwarze Festnetztelefon. Gibt es das noch?
BR L:
Bei mir funktioniert es, nur die Wählscheibe ruckelt hin und wieder.
 
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