"NZZ" schränkt Gratis-Online-Angebot weiter ein

"NZZ" schränkt Gratis-Online-Angebot weiter ein

24. Juni 2014 - Um die Einnahmen aus dem Online-Geschäft zu optimieren stellt die "Neue Zürcher Zeitung" auf ihrer Webseite Nicht-Abonnenten nur noch zehn Artikel kostenlos zur Verfügung.
(Quelle: NZZ)
Vor rund zwei Jahren hat sich die "Neue Zürcher Zeitung" dazu entschlossen, beim Webauftritt eine Bezahlschranke einzuführen und die Zahl der kostenlos zugänglichen Artikel auf 20 zu begrenzen. Wie der Konzern jetzt mitteilt, hat sich das System offenbar bewährt: Bis anhin konnte die Zahl der digitalen Abonnements auf 18'000 gesteigert werden, woraus die Verlagsleitung schliesst, dass NZZ-Kunden durchaus bereit seien, "für Fachkompetenz, sorgfältige Recherche und professionelle Aufarbeitung" zu bezahlen.

Aus diesen Gründen hat man sich dazu entschlossen, künftig pro Benutzer nur noch zehn Artikel kostenlos anzubieten. Dazu lanciert der Verlag ein vierwöchiges digitales Testabonnement, das mit wöchentlich fünf Franken zu Buche schlägt und eine vollständige Nutzung des digitalen Angebots erlaubt. (rd)

Kommentare

Dienstag, 24. Juni 2014 Marco
Normalerweise ist das Gegenteil der Fall, wenn es erfolgreich gewesen wäre. Offenbar ist man mit den Einnahmen nicht zufrieden und muss noch mehr Leute in die "Bezahlfalle" locken. Jedenfalls sehe ich das so und die NZZ wäre die erste Zeitung bei der das funktionieren würde. Zum Glück kann man die Sperre problemlos umgehen, andererseits finde ich in der NZZ in den letzten Jahren nicht einmal zwei Artikel welche ich noch als lesenswert empfinde und mein NZZ Bookmark kommt noch alle drei Wochen zum Einsatz.

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