6 Fragen an Ivan Cristani

6 Fragen an Ivan Cristani

8. Juni 2014 - Interview: Dominic Loher

Der Bereichsleiter Informatik von Pro Senectute Kanton Zürich über Cybercrime, Fitnessarmbänder und Wünsche älterer Menschen an die IT.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/06
Ivan Cristani (Quelle: swissICT)
1. Warum engagieren Sie sich in der Informatik-Branche?
Die Informatik ist eine faszinierende und vielfältige Tätigkeit. Meine tägliche Herausforderung ist, das Spannungsfeld zwischen Benutzer und Technik abzubauen, um letzten Endes dem ICT-Anwender aufzuzeigen, dass die Informatik gewinnbringend ist.

2. Was freut oder ärgert Sie am meisten in der IT?
Mich ärgert, dass der Erwerb von Know-How immer noch sehr teuer ist und viel Freizeit geopfert werden muss, um am Ball zu bleiben. Andererseits freut es mich, dass die Informatik immer mehr von älteren Menschen angewendet wird und es ihnen Spass bereitet, Neues zu erforschen.
3. Welche Themen halten Sie für die grössten Herausforderungen in der Informatik?
An erster Stelle steht für mich der Schutz der Infrastruktur gegen Cybercrime. Die Sicherstellung der Informationssicherheit beschäftigt uns jetzt schon stark. Zusammenfassend kann ich sagen, dass Sicherheit und Verfügbarkeit der Informatik-Infrastruktur mich in meiner Tätigkeit sehr heraus­fordert.

4. Wie wird die IT unser Leben künftig verändern?
Indem Informationen von überall her abgerufen werden können, ist es nicht mehr nötig, sich elementare Dinge zu merken. Die Abhängigkeit von solchen aktuellen Nachschlagemöglichkeiten ist sehr gross. Wenn ich daran denke, dass sich Datenbrillen, Fitnessarmbänder und Smartwatches (Wearable Technologies) bald etablieren werden, frage ich mich, ob die IT sich in die richtige Richtung entwickelt. Daten werden gesammelt, ausgewertet und machen uns verletzlich.
 
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