Facebook deaktiviert Konten mit gehackten Adobe-Logins

Facebook deaktiviert Konten mit gehackten Adobe-Logins

13. November 2013 - Nutzer, die für Facebook dasselbe Login benutzen wir für ihren gehackten Adobe-Account, müssen sich ein neues Passwort zulegen. Ausserdem gibt es neu ein Tool, um zu prüfen, ob die eigene Adobe-ID gehackt und das Passwort bereits entschlüsselt wurde.
Facebook deaktiviert Konten mit gehackten Adobe-Logins
(Quelle: Krebs on Security)
Facebook soll im Zusammenhang mit dem Datenverlust bei Adobe aktuell offenbar seine Nutzer davor warnen, dass ein fremder User auf ihr Facebook-Konto zugegriffen haben könnte. Dies berichten die Sicherheits-Spezialisten von Krebs on Security. Demnach soll Facebook Nutzer warnen, die für die Adobe-ID und das Facebook-Login denselben Nutzernamen und dasselbe Passwort verwendet haben und deren Daten beim Adobe-Hack gestohlen wurden. Facebook soll die Meldung bestätigt haben, ohne aber auf Details einzugehen. Wie es heisst, sollen betroffene Nutzer von Facebook via E-Mail benachrichtigt und aufgefordert werden, eine Reihe von Sicherheitsfragen zu beantworten. Danach müssen sie ein neues Passwort angeben. Das Facebook-Konto wird offenbar solange vor der Öffentlichkeit verborgen, bis dieser Vorgang abgeschlossen ist.

Gemäss Krebs on Security sollen die Plattformen Diapers.com und Soap.com zudem ähnliche Mails an ihre Kunden versendet haben – gut möglich, dass weitere Anbieter diesem Beispiel folgen werden.


"Zdnet" berichtet derweil von einem einfachen Weg zu prüfen, ob das eigene Adobe-Login vom Hack bei Adobe betroffen ist. Aktuell geistert die Zahl von 150 Millionen betroffenen Accounts im Web herum, welche Adobe abhanden gekommen sind. Ein holländischer Student, der unter dem Namen "Lucb1e" unterwegs ist, soll nun ein Suchtool entwickelt haben, mit dem jedermann überprüfen kann, ob auch sein Account betroffen ist. Dazu muss zumindest ein Teil oder auch die ganze E-Mail-Adresse auf einer Site eingegeben werden, worauf man eine E-Mail bekommt mit der Information, ob die eigenen Login-Daten irgendwo im Internet herumgeistern und das Passwort bereits entschlüsselt wurde. (mw)

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