Microsoft will auch Virenschutz für Windows XP einstellen

Microsoft will auch Virenschutz für Windows XP einstellen

4. November 2013 - Wenn Microsoft im kommenden April den erweiterten Support für Windows XP beenden wird, will der Konzern auch die Aktualisierung der Antivirensoftware Microsoft Security Essentials für XP einstellen.
(Quelle: Microsoft)
Ab dem 8. April 2014 wird Microsoft keine Sicherheits-Updates für Windows XP mehr bereitstellen und die Nutzung des betagten Betriebssystems wird danach mit hohen Risiken verbunden sein. Doch damit nicht genug: Wie einem "Zdnet"-Bericht zu entnehmen ist, wird der Softwarekonzern ab diesem Stichtag höchstwahrscheinlich auch die Aktualisierung der kostenlos verfügbaren Antivirensoftware Microsoft Security Essential für Windows XP einstellen. Wie ein Sprecher gegenüber "Zdnet" erklärte, sei der Betrieb einer Antivirenlösung auf einem nicht mehr unterstützten Betriebssystem "keine adäquater Weg", um sich gegen Bedrohungen zu schützen.


Windows-XP-Anwender, die entgegen allen Empfehlungen auch nach dem 8. April 2014 das Betriebssystem weiter nutzen wollen, werden somit auch einen Wechsel der Antiviren-Software in Betracht ziehen müssen, sofern sie denn auf die Microsoft-Lösung gesetzt haben. (rd)

Kommentare

Dienstag, 5. November 2013 Dani Sigrist
Tja, bei mir sind es auch noch drei Geräte, die mit Windows XP laufen. Die Hardware ist noch gut im Schuss und kann alles was ich brauche. Security wär der einzige Grund auszutauschen... Die Softies werden mich wohl früher oder später zwingen...

Montag, 4. November 2013 ronny
ich bin noch mit xp unterwegs...

Montag, 4. November 2013 Marco
Ich habe in den letzten Jahren keinen einzigen Computer mit XP gesehen, welcher diese kostenlose MS Security Essential benutzt hätte. Die Zuverlässigkeit ist genauso schlecht wie beim kostenlosen Avira AntiVir. Die letzten Computer die verkauft wurden mit XP, waren die Netbooks. Und das auch nur sehr widerwillig, denn MS hatte schlichtweg kein anderes System welches performant genug gewesen wäre die magere Leistung der Geräte. Nach sechs Jahren tauschen auch Privatanwender ihre Geräte aus und es wird wohl kaum jemanden geben der dann noch über den 8. April hinaus mit Windows XP arbeiten wird. Bei Firmen schaut das etwas anders aus aber dort gibt es für gewöhnlich eine Informatikabteilung oder ein Fachgeschäft das beauftragt wird und Firmen deshalb generell auch nach dem 8. April in der Lage wären XP Geräte zu betreiben ohne Angst haben zu müssen. Microsoft hat es leider mit Win 8.1 wieder versäumt das Startmenü zurück zu bringen und macht sich das Leben deshalb selber schwer. Sehr viele, vor allem kleinere, Firmen könnten ganz problemlos auf Linux Mint umsteigen. Die wenigsten Firmen haben Windows erforderliche, branchenspezifische Software oder diese ist nur auf ganz wenigen Geräten gefordert. Linux Mint spart nicht nur Kosten, es behält auch die traditionelle Bedienweise, erhöht den Komfort und nicht zu letzt die Sicherheit. Umschulungen von XP auf Mint wären wahrscheinlich sogar einfcher als auf Win 8.1. Leider fehlt es aber schlichtweg oft am Mut zu diesem Schritt. Hören die Leute Linux, dann denken Sie immer noch an Kellernerds die irgendwo etwas basteln. Und dabei stellen ganze Kantone oder z.B. Südtirol ihre Geräte schon darauf um. Also, wer keine Fr. 300.- für ein M-Budget Notebook (ist ja nur ein Beispiel) hat um wieder Up-to-date zu sein, dann sollte er oder sie sich vielleicht gar nicht im Internet rumtreiben wo man sich böse dinge einfangen kann.

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER