Public Cloud ist für viele Schweizer CIOs noch Tabu

Public Cloud ist für viele Schweizer CIOs noch Tabu

16. Oktober 2013 - Erst zehn Prozent der Schweizer CIOs nutzen öffentliche Cloud-Technologien. Dies ist eines von vielen Ergebnissen der ersten Deloitte CIO-Umfrage für die Schweiz.
Public Cloud ist für viele Schweizer CIOs noch Tabu
(Quelle: Equinix)
Das Beratungsunternehmen Deloitte hat zwischen Juni und August 2013 erstmals eine Umfrage unter Schweizer CIOs durchgeführt und wollte dabei wissen, was ihre aktuellen Herausforderungen sind und wo sie Chancen für die Zukunft sehen. Das Ergebnis: Oberste Bedeutung hat für Schweizer IT-Leiter im nächsten Jahr der Erhalt der Servicequalität.

Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass Schweizer CIOs zwar Public-Cloud-Angebote prüfen, die Einführungsrate mit zehn Prozent im internationalen Vergleich (23%) aktuell aber noch relativ gering ist. Schuld daran sollen unter anderem der Schweizer Datenschutz und die dazugehörige Gesetzgebung sein. Zudem sehen anscheinend über 60 Prozent der CIOs hohe Risiken im Bereich der Informationssicherheit. Dabei werden vor allem interne Risiken – durch Mitarbeiter oder Lieferanten – gefürchtet.


Wenig überraschend ist das Umfrage-Ergebnis, dass die Mehrheit der CIOs (62%) Probleme bei der Anstellung von IT-Fachleuten hat. Als Rekrutierungsmassnahme, um diesem Trend entgegenzuwirken, wurde der Zugang zu den interessantesten IT-Projekten am meisten genannt (57%). Nur fünf Prozent versuchen es derweil durch das Bezahlen eines Lohns über Marktniveau.

Die komplette CIO-Umfrage von Deloitte, an der 56 Schweizer CIOs aus dem Privat- und dem öffentlichen Sektor teilgenommen haben, kann hier kostenlos heruntergeladen werden. (mv)

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