BSC YB setzt auf Marketing-Mix

BSC YB setzt auf Marketing-Mix

6. Oktober 2013 - Der BSC YB setzt sowohl auf Social-Media- als auch auf E-Mail-Marketing. Das Vertrauen in E-Mail ist dabei auf Grund der Kurzlebigkeit der sozialen Medien jedoch grösser.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/10
Die verschiedenen Header des Newsletter sind mit der Website des BSC YB verlinkt. (Quelle: BSC YB)
Im Jahr 1898 gründeten Max Schwab, Hermann Bauer, Franz Kehrli und Oskar Schwab den Fussballclub Young Boys. Heute, mehr als 100 Jahre später, blickt der Verein auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Die Geschichte des Clubs ist geprägt durch Siege und Niederlagen, die mit einigen Wechseln – unter anderem einer Umbenennung des Fussballclubs in Berner Sport Club Young Boys (BSC YB) – einhergingen.
Vor zwei Jahren bahnte sich bei den Young Boys einmal mehr eine einschneidende Veränderung an. Damals entschieden sich die Marketing-Verantwortlichen nämlich dazu, vermehrt in Online-Marketing zu investieren, um die Beziehung zu ihrer Kundschaft zu pflegen. Dieser Wandel wiederum konnte nicht ohne eine Reduzierung der Ressourcen im Bereich des klassischen Marketings vollzogen werden.
Um zu verstehen, weshalb der BSC YB diesen Weg beschritten hat, und heute statt auf Werbeplakate und Inserate hauptsächlich auf E-Mail- und Social-Media-Marketing setzt, muss man die Zeit um die erwähnten zwei Jahre zurückdrehen. Damals haben die Young Boys mit dem Aufbau ihrer eigenen Social-Media-Präsenz begonnen.

Der Vorteil des direkten Dialogs

(Quelle: Admire)

«Marketing über die sozialen Plattformen zu betreiben, hat gegenüber anderen Formen des Marketings den Vorteil, dass man direkt mit seinen Kunden in den Dialog treten kann», begründet Dominic Eichenberger, Leiter Marketingkommunikation beim BSC Young Boys, diesen Schritt. Zudem kann mit Social Media sehr zeitnah gearbeitet werden. «Auf Twitter führen wir bei den Spielen der Young Boys stets einen Live Ticker, um unsere Follower laufend über das aktuelle Geschehen auf dem Platz zu informieren», nennt Eichenberger ein Beispiel.
Neben Twitter ist der BSC YB auch auf Facebook aktiv unterwegs und hat zudem eine eigene App lanciert. Diese sollen zum heutigen Zeitpunkt bereits rund 25’000 Personen auf ihrem mobilen Endgerät installiert haben. Ein Vorteil dieser App sei unter anderem, dass die Nutzer auch per Push-Nachricht erreicht werden können. Diese Kriterien können Dominic Eichenberger zufolge für ein Unternehmen mit einer solch geschlossenen Zielgruppe in der heutigen Zeit marktentscheidend sein und können mit klassischem Marketing nicht erfüllt werden.
Obwohl Social Media Unternehmen eine Menge Türen öffnet, sieht der Leiter der Marketingkommunikation des BSC YB ein grosses Manko in dieser Marketing-Form: «Es können zwar sehr viele Leute über die sozialen Medien erreicht werden, doch weiss man nie, wer dahinter steht. Ich kann zwar herausfinden, wie viele Facebook-Anwender einen Beitrag von mir gelesen haben, doch habe ich keinerlei Informationen zu den Individuen. Ich weiss weder, ob die Personen männlich oder weiblich, noch wie alt sie sind.» Und genau dieser Umstand hat die Marketing-Abteilung des Fussballvereines dazu gebracht, seine Online-Marketing-Aktivitäten weiter auszubauen.
 
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