Sunrise als grosser Verlierer des Telekom-Rankings der 'Bilanz'
Quelle: "Bilanz"

Sunrise als grosser Verlierer des Telekom-Rankings der "Bilanz"

Das diesjährige Telekom-Rating der "Bilanz" bringt einige Veränderungen, haben sich doch in gleich drei der vier Kategorien neue Unternehmen an die Spitze gesetzt. Als grosser Verlierer des Ratings geht Sunrise hervor.
9. September 2013

     

Das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" hat in Zusammenarbeit mit dem Telekom-Berater Ocha das 14. Telekom-Rating veröffentlicht. Dieses birgt einiges an Überraschungen, erklärt doch Jörg Halter, Studienautor und Geschäftsführer von Ocha, dass man "so eindrückliche Verschiebungen" noch nie erlebt hat.

In gleich drei der vier Kategorien konnten sich drei neue Unternehmen an die Spitze kämpfen. So geht der erste Platz im Bereich der Fixtelefonie an das 2005 gegründete Unternehmen Peoplefon. Der Telekom-Anbieter ist auf Voice-over-IP-Angebote spezialisiert und neben der Schweiz auch in Polen, der Slowakei, Österreich und Litauen tätig.


In der Kategorie Corporate Networks konnte sich VTX den ersten Rang vor UPC Cablecom sichern. Der Spitzenplatz in der Sparte Internet Service Provider ging derweil an iWay, das seit 2008 auch im Privatkundensegment vertreten ist. Einzig im Mobiltelefonie-Bereich konnte sich der Sieger des letzten Ratings beweisen. So positioniert sich Swisscom vor Orange, das dieses Jahr Sunrise vom zweiten auf den dritten Platz verwiesen hat.

Und damit wären wir auch gleich beim grossen Verlierer des Rankings: Sunrise bildet in jeder der vier Kategorien das Schlusslicht (siehe Bildergalerie). Das schlechte Resultat erklärt sich Halter von Ocha mit den diversen Managementwechsel im Unternehmen. So wurde das Amt des CEOs mit Libor Voncina neu besetzt und auch in der Geschäftsleitung kam es zu einigen Veränderungen. Ausserdem habe die Übernahme von Nextira Online nicht gehalten, was man sich erhofft habe.

Hans Jörg Denzler, COO und Geschäftskundenleiter bei Sunrise begründet das schlechte Abschneiden dem "Bilanz"-Artikel zufolge jedoch mit dem Wechsel des Technologiepartners von Alcatel-Lucent zu Huawei. Dies habe während dem Umbau vermehrt zu Netzausfällen geführt. (af)


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