Integrierter Virenschutz in Windows 8 genügt nicht

Integrierter Virenschutz in Windows 8 genügt nicht

11. November 2012 - Laut Bitdefender reicht der in Windows 8 integrierte Viren- und Malware-Schutz Windows Defender nicht aus, um einen Rechner vor Schädlingen zu schützen. Deshalb rät das Unternehmen Anwendern, eine zusätzliche Anti-Viren-Software zu installieren.
(Quelle: Microsoft)
Sicherheitsspezialist Bitdefender hat Windows 8 respektive dessen integriertes Viren- und Malware-Schutz-System Windows Defender unter die Lupe genommen, wie das Unternehmen mitteilt. Dabei wurde geprüft, ob die Malware, die für Windows 7 gefährlich ist, auch ein Risiko für den Nachfolger Windows 8 darstellt. Um dies herauszufinden, wurden 385 Malware-Samples, die aus den 100 populärsten Schädlingsfamilien der letzten sechs Monate zusammengestellt wurden, auf Windows 8 losgelassen. Bei aktiviertem Windows Defender schafften es doch noch 61 Schädlinge oder rund 15 Prozent, das System zu infizieren. Mit ausgeschaltetem Windows Defender kamen 234 Schädlinge durch. Dieselben Malware-Samples wurden auch auf einen identischen Rechner mit Windows 7 losgelassen. Dabei sei der Unterschied zwischen den beiden Betriebssystemen laut Bitdefender bei deaktiviertem Windows Defender kaum merklich gewesen. Unter Windows 7 konnten 262 der Schädlinge das System infizieren – also 28 mehr als bei Windows 8.

Die abschliessende Bilanz von Catalin Cosoi, Chief Security Strategist von Bitdefender, lautet denn auch: "Um einen Computer vor Viren, Datendiebstahl und anderen Arten von Malware zu schützen, ist Windows Defender besser als nichts. Aber es ist nicht erheblich besser. Die meisten bekannten Antiviruslösungen können grösseren Schutz bieten. Das Fazit ist klar: Einen Computer gänzlich ohne eine Security-Lösung zu verwenden ist extrem riskant." (abr)

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