CIO-Interview: «3D ist bis jetzt nicht wirklich abgehoben»

CIO-Interview: «3D ist bis jetzt nicht wirklich abgehoben»

4. März 2012 - TPC-CIO Stefan Brugger erzählt, welche technischen Herausforderungen die Fusion von Schweizer Radio und Fernsehen im letzten Jahr mit sich gebracht hat.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/03
Stefan Brugger (55) arbeitet seit fünf Jahren bei der SRG und verantwortet heute als CIO des Technology and Production Center Switzerland (TPC) alle technischen Angelegenheiten von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Der Betriebsingenieur war zuvor mehrere Jahre als Selbständiger im IT-Bereich tätig.
Swiss IT Magazine: Herr Brugger, Sie verantworten als CIO und Leiter Engineering alle technischen Angelegenheiten von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Wie lange sind Sie schon in dieser Position tätig?
Stefan Brugger:
Seit dem 1. Januar 2007 arbeite ich bei der SRG, seit 2008 als CIO, damals aber noch ausschliesslich für das Schweizer Radio DRS. Als sich SR Radio DRS und SF vor einem Jahr zu SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) zusammenschlossen, wurden auch die Technik- und IT-Abteilungen der zwei Medienunternehmen fusioniert und in die SRG-Tochtergesellschaft Technology and Production Center Switzerland (TPC) umgewandelt. Innerhalb von TPC sind die beiden Geschäftsbereiche Engineering und Operations für Planung, Support und Unterhalt aller IT-Belange zuständig. Heute bin ich als CIO und Leiter des Geschäftsbereichs Engineering bei TPC Mitglied der Geschäftsleitung.

Wie sieht denn die IT-Infrastruktur von SRF und TPC heute aus?
Die IT ist ein Teil der Produktionstechnik von Radio und Fernsehen. Die Anforderungen an unsere Mitarbeitenden sind deshalb sehr hoch. Wir brauchen erhöhte Verfügbarkeiten und Betriebssicherheiten sowohl im Audio- als auch im Video-Bereich. Während im Radio die File-basierte Produktion schon etabliert ist, hält sie beim Fernsehen erst jetzt Einzug und löst nach und nach die bisherige Produktionstechnik ab. Im Produktionsbereich werden verschiedene Plattformen unterschiedlicher Hersteller genutzt, im Office-Bereich kommen vor allem Microsoft-Produkte zum Einsatz. An den SRF-Hauptstandorten Basel, Bern und Zürich, sowie den Regionalstudios wie etwa Luzern, St. Gallen oder Aarau haben wir ungefähr 4000 Clients im Einsatz.
 
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