Offene Cloud als Alternative für KMU

Offene Cloud als Alternative für KMU

5. März 2011 - Die klassischen Cloud-Computing-Modelle sind für die rund 300’000 Schweizer KMU wenig geeignet. Abhilfe schaffen könnte ein offener Ansatz.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/03
Es vergeht kaum ein Tag, ohne dass neue Cloud Services von den weltweit grössten IT-Unternehmen lanciert werden. Umso erstaunlicher ist es, dass nicht auch Klein- und Kleinstunternehmen ihre Computing-Leistungen nur noch dynamisch aus dem Internet beziehen.
Betrachtet man die zahlreichen Schlagwörter der Branche, so fällt sehr schnell auf, dass nicht alles so klar ist, wie es scheint. Da werden Begriffe wie Public Cloud, Private Cloud, On Premise IT, Computing as a Service, Infrastructure as a Service, Software as a Service oder Platform as a Service wie selbstverständlich nebeneinander verwendet und vermischt. Allerdings ist diese Sprachverwirrung nicht etwa ein Zeichen dafür, dass das Versprechen der «IT aus der Steckdose» noch in weiter Ferne liegt, sondern verdeutlicht vielmehr, dass die Rollen sowie die Abgrenzungen im Cloud Computing noch gesucht werden müssen und die Technik noch nicht das bietet, was das typische KMU tatsächlich suchen.
Denn gefragt sind individuelle Finanzierungsmodelle, tiefere Betriebskosten, grössere IT-Sicherheit und Flexibilität bei gleichzeitig geringerer Komplexität. Dabei ist die Gewichtung der Anforderungen bei jedem Unternehmen unterschiedlich. Aber gerade die so oft als Vorteil von Cloud-Lösungen zitierte Skalierbarkeit, mit der Möglichkeit, heute dreissig und morgen dreitausend Anwender zu bedienen, ist für das typische Schweizer Kleinunternehmen bestimmt nicht das primäre Entscheidungsargument. Vielmehr möchte es vor allem IT-Leistungen so einfach wie Strom beziehen – manchmal ein bisschen mehr, dann wieder etwas weniger.
 
Seite 1 von 6

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER