So soll es mit Libreoffice weitergehen

Jetzt ist etwas klarer, wie die Document Foundation die Weiterentwicklung des Openoffice-Forks Libreoffice gestalten soll: Man will die Abhängigkeit von Java verringern.
11. November 2010

     

Die Document Foundation hat ihre ersten Pläne zur Weiterentwicklung der Office-Suite Libreoffice bekanntgegeben, wie "Golem.de" meldet. Libreoffice entstand im Zug der Übernahme des ursprünglichen Openoffice-Hauptentwicklers Sun durch Oracle – mit einem Fork wollte man sich die Unabhängigkeit von Oracle sichern. Rund einen Monat nach der Gründung seien über 90 Entwickler zum Libroffice-Projekt gestossen, heisst es. Als erstes soll nun eine neue Engine für das Spreadsheet-Programm Calc gebaut werden – Codename "Ixion". Ixion soll deutlich leistungsfähiger sein als die bisherige Engine und sich auf VBA-Makros verstehen. Neuerungen sind auch für das Textprogramm Writer und die Präsentationsanwendung Impress geplant – hier sollen sich die Slideshow-Möglichkeiten markant verbessern. Zu den weiteren Zielen der Libreoffice-Entwickler zählt insbesondere eines: Die Abhängigkeit von Java-basiertem Code und damit vom neuen "Java-Inhaber" Oracle soll reduziert werden.






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