Gemeinsam gegen Intel

AMD und Transmeta gehen Kooperation ein.
4. Januar 2001

     

Nachdem Intel bei den Desktop-Rechnern den Atem von AMD schon seit längerem im Nacken spürt, muss man sich beim Chipriesen künftig auch im Serverbereich in acht nehmen. AMD ist mit Transmeta eine Kooperation eingegangen. Gerüchten zufolge will AMD für ihren "Sledgehammer"-Prozessor Transmetas Code-Morphing-Software einsetzten. "Sledgehammer" ist der Codename für eine 64-Bit-Server-CPU, die Anfang 2002 erscheinen und Intels Itanium-Chip die Stirn bieten soll.
Eine spezielle Version von Transmetas Code-Morphing-Software soll den "Sledgehammer"-Chip für Entwickler simulieren. Eine Simulation des "Sledgehammer" ist entscheidend für die Verwirklichung von AMDs Plan, in den Server-Markt vorzustossen. AMDs Versuche mit einer eigenen Software blieben bisher jedoch enttäuschend.
Im Gegenzug soll Transmeta eine Lizenz erhalten, Chips herzustellen, die Teile des "Sledgehammer"-Designs beinhalten. (mw)


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