Beträchtliches Wachstum im EMEA-Servermarkt

Im zweiten Quartal 2003 ist der Servermarkt im EMEA-Raum gegenüber dem Vergleichsquartal 2002 um satte 21,3 Prozent gewachsen.
28. August 2003

     

Der Servermarkt ist laut neuesten Zahlen von Gartner Dataquest im EMEA-Raum (Europa, Naher Osten und Afrika) im zweiten Quartal 2003 gegenüber dem Vergleichsquartal 2002 um sage und schreibe 21,3 Prozent gewachsen, wobei das Wachstum vor allem im Nahen Osten und Afrika mit 37 Prozent am höchsten war. Insgesamt wurden im zweiten Quartal 373'245 Einheiten (307'761) verkauft. Für die wachsenden Stückzahlen verantwortlich ist einerseits eine erhöhte Nachfrage nach Upgrades, viele Server mussten innerhalb der installierten Basis ersetzt werden. Andererseits sind neue Technologien und die Schwäche des Dollars wichtige Faktoren gewesen. Den grössten Anteil am Wachstum würde allerdings das Low-end-Segment ausmachen, so Karen Benson, Research Vice President bei Gartner. Die Ausgabefreudigkeit im High-end-Bereich bleibt nach wie vor schwach. Der Totalumsatz stieg im gleichen Zeitraum allerdings nur um 5 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.
Vier der Top 5 konnten im zweiten Quartal zweistellig wachsen, allen voran IBM mit 41,4 Prozent. Dieses starke Wachstum verdankt Big Blue vor allem der xSeries-Linie und der anhaltenden Stärke der pSeries-Familie. Dell wuchs um 29 Prozent, Fujitsu Siemens um 22,9 und HP um 20,9 Prozent. Nur Sun verzeichnete im Vergleich zum zweiten Quartal des letzten Jahres mit minus 18,4 Prozent einen Rückgang. Die Verteilung der Marktanteile lautet wie folgt: Platz 1 belegt HP (39,2%) gefolgt von IBM (16,9%) auf Platz 2 und Dell (14,8%) auf Platz 3. Fujitsu Siemens (6,8%) konnte Sun Microsystems (5,2%) vom vierten auf den fünften Platz verdrängen.


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