Exponet: Die Grossen fehlen

An der Exponet in Bern, die heute ihre Tore geöffnet hat, glänzen die großen Player mit Abwesenheit.
6. März 2001

     

Heute um neun Uhr öffnete die Exponet in Bern ihre Tore. Während drei Tagen werden in Bern zwar 150 Aussteller ihre Produkte und Lösungen präsentieren, die grossen Player aber glänzen mit Abwesenheit. Die Schwerpunkte der Messe sind Netzwerke, Telekommunikation, Internet, Software, Hardware, Workflow und Dokumentenmanagement sowie Facility Management.
In Bern ist das Interesse der öffentlichen Verwaltungen gross. So wird in der Key Note Arena das Thema E-Gouvernement im Vordergrund stehen. Weiter sollen an den Vorträgen und Streitgesprächen E-Banking, M-Commerce und Sicherheit zur Sprache kommen.
Die Messe findet gleichzeitig mit den Telematiktagen Bern statt, wo in den Fachkongressen und -Seminaren auf der Messe Bern die Besucher die Möglichkeit haben, zwei Fliegen gleichzeitig mit einer Klappe zu schlagen.
Die Exponet wird von der deutschen DC Congress Gesellschaft durchgeführt, die bereits in Österreich auf Anfangsschwierigkeiten stiess. Dennoch lässt man sich nicht beirren und hält an den erwarteten 10'000 Besuchern fest und erwartet, dass sich das Konzept auch in der Schweiz etablieren wird.
Das (zwar wohl aus der Not geborene) Konzept, kleineren oder regionalen Lösungsanbietern und IT-Dienstleistern eine Plattform zu bieten, wo sie nicht unter Microsoft, IBM, Sun und Konsorten untergehen, könnte eine Alternative zu den etablierten IT-Messen wie Orbit und Internet Expo sein. Anders lässt sich wohl eine zusätzliche IT-Fachmesse in der Deutschschweiz auch kaum realisieren, beschränken sich doch bereits viele der grossen US-Player auf ein bis höchstens zwei Messeauftritte pro Land auf dem alten Kontinent.


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