Governance: Keine Grössenfrage

Governance: Keine Grössenfrage

5. März 2005 - Regelwerke wie CobiT oder ITIL sind für KMU meist ein Overkill. Häufig genügen einfache Regeln und gesunder Menschenverstand.
Artikel erschienen in IT Magazine 2005/05

IT Governance geniest bei den CIOs von Grossunternehmen oberste Priorität. Sie werden heute durch Compliance-Anforderungen wie Basel II oder Sarbanes Oxley dazu gezwungen. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen können von den dahinter stehenden Ideen und Gedanken viel profitieren. Schliesslich drohen bei ihnen genau so wie bei den Grossen empfindliche finanzielle Verluste, wenn sie ihre IT nicht im Griff haben. Denn bei IT Governance geht es im Grunde um nichts anderes, als um die Kontrolle über einen wichtigen Ausgabenposten und einen potentiell entscheidenden Differenzierungsfaktor. In der Realität nehmen sich aber die wenigsten KMU die Mühe, ihre IT-Strategie selber in die Hand zu nehmen.


Kompetenz selber aufbauen

KMU müssen sich heute im gleichen Mass IT-Kompetenz aneignen, wie dies beim Finanzwesen nötig ist, ist Christian Schucan, Vorsteher der Arbeitsgruppe IT Management von SwissICT und CEO von IM Strategies, überzeugt – unabhängig davon ob sie letztendlich ihre Informatik selber betreiben oder ob sie sie einem Partner übergeben. Wenn die Geschäftsleitung kein Know-how besitzt, begibt sie sich in eine gefährliche Abhängigkeit von einem externen Dienstleister oder riskiert fatale Fehlinvestitionen, die den ganzen Betrieb ausbremsen können. Wer sich nicht in der Lage sieht, das nötige Wissen intern aufzubauen, sollte wenigstens das Management von der Ausführung trennen und einen neutralen Berater zwischen sich und seinen IT-Lieferanten schalten, so Schucans Rat.

 
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