Kein einheitliches System-Management


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2005/09

     

Microsoft vollführt bei ihrer System-Management-Strategie einen doppelten Rittberger und sägt das System Center ab, obwohl es noch an der letztjährigen TechEd angekündigt wurde. Im System Center wollte der Redmonder Software-Riese den Systems Management Server (SMS) wie auch den Microsoft Operations Manager (MOM) zu einem Produkt verschmelzen. Anlässlich des Management Summit erklärt Microsoft nun, dieses Projekt nicht mehr weiterführen zu wollen. Statt dessen werden beide Produkte weiterhin getrennt gehalten. Allerdings will man den Namen System Center weiterhin am Leben erhalten. Dieser soll in Zukunft als übergreifende Marke für Microsofts System-Management-Tools fungieren. Damit möchte man ein Marketing-Gegengewicht zu IBMs Tivoli und CAs Unicenter schaffen.


Virtual Server unterstützt Linux

Ein Service Pack für Microsofts Virtual Server soll dessen Unterstützung für Linux verbessern. Microsoft wird damit auch offiziell Linux als Gastsystem unterstützen. Zwar konnte man auch bisher Linux mit Virtual Server nutzen, allerdings verweigerte Microsoft für diese Kombination bislang den Support. Microsoft-Chef
Steve Balmer erklärte dazu: «So sehr mir das auch weh tut, ich weiss, dass das eine wichtige Funktionalität für unsere Kunden ist.»




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