Verseuchte Computer


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2007/22

     

Anti-Virus-Hersteller Trend Micro hat den Befall der Schweizer Computer mit Schadsoftware untersucht. Dabei ist Trend Micro zum Schluss gekommen, dass 57 Prozent der Schweizer Computer infiziert sind. Glücklicherweise entfallen davon 51 Prozent auf sogenannte Greyware, die im eigentlichen Sinn nicht schädlich ist, aber beispielsweise die Surfgewohnheiten der Anwender ausschnüffelt.


Die anderen 49 Prozent der infizierten Schweizer Computer haben allerdings mit ernsthafteren Problemen zu kämpfen. So wurden 25 Prozent der befallenen Computer von Crimeware unterwandert, zu der unter anderem Hacking Tools (13 Prozent) und Keyloggers zählen. Die restlichen 24 Prozent der Rechner waren mit Malware infiziert, die sich unter anderem aus Viren und Trojanischen Pferden zusammensetzt.



Im internationalen Vergleich steht die Schweiz nicht schlecht da: In den USA sind 69 Prozent aller Systeme infiziert, weltweit durchschnittlich 61 Prozent.
Die Untersuchung von Trend Micro zeigt auch, dass die Schweiz im Vergleich zum Vorjahr besser dran ist. 2006 hatten die Computer stärker mit Viren und Trojanern zu kämpfen. Allerdings geht Trend Micro davon aus, dass die Bedrohung für Computer langfristig steigt.
Als Datenbasis dienten die Ergebnisse des Online-Virenscanners Trend Micro HouseCall.




Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER