Daten mit 160 Gbps


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2007/07

     

IBM hat an der Optical Fiber Conference einen CMOS-Transceiver-Chip für Glasfasern vorgestellt, der Datenübertragungsraten von bis zu 160 Gbps erreicht und damit bis zu achtmal schneller sein soll als aktuelle optische Komponenten. Der Chip besteht aus zwei Teilen, einem Transceiver und einem Die, das die optischen Bauteile beherbergt. Der Transceiver setzt sich aus Treiber und Empfänger zusammen und kann mit herkömmlicher CMOS-Technik hergestellt werden. Damit können sehr grosse Mengen an Chips bei tiefen Kosten hergestellt werden, was eine wichtige Voraussetzung für die grossflächige Verfügbarkeit von optischen Komponenten ist. Der Transceiver wird zusammen mit dem Die, das aus Materialien wie Indium Phosphid und Gallium Arsenid besteht, in ein gerade einmal 3,25 mal 5,25 Millimeter grosses Package integriert und kann ohne weiteres auf Leiterplatten wie Mainboards eingesetzt werden. Damit ist grundsätzlich der Weg frei für den Einsatz in Computern oder Consumer Electronics, wo IBM auch ein Hauptanwendungsgebiet sieht.




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