Oracle langt kräftig zu


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2008/13

     

Oracles Kaufrausch hat für die Kundschaft ernste Konsequenzen: Die bislang ohnehin schon nicht gerade günstigen Lizenzen für Datenbank- und Middleware-Produkte werden noch teurer – zwischen 15 und 20 Prozent. Die Preise für die Datenbank in der Enterprise Edition steigen beispielsweise von 40’000 auf 47’500 US-Dollar pro CPU. Noch stärker ist der Anstieg bei den Middleware-Produkten von BEA: Die WebLogic Server Enterprise Edition kostet pro Prozessor 47 Prozent mehr. Oder in US-Dollar ausgedrückt: Wer BEA 2006 noch 17’000 US-Dollar auf den Tisch legen musste, darf Oracle nun 25’000 Dollar überweisen. Nur die Business-Intelligence-Produkte werden zum Teil drastisch günstiger, offenbar um einen Preiskrieg gegen SAP und IBM anzuzetteln.


Milliarden von SAP

Neues gibt es vom Rechtsstreit zwischen SAP und Oracle zu berichten. Im Verfahren um angeblich unrechtmässig von der SAP-Tochter TomorrowNow in Anspruch genommene Support-Dienstlei-stungen beziffert Oracle die Schadenssumme auf bis zu 1 Milliarde Dollar. Genaueres könne erst gesagt werden, wenn SAP weitere Dokumente vorlege. SAP hält die Forderungen für wilde Spekulation und will von Oracle wissen, wie der Schaden überhaupt entstanden sei.




Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER